Profis
22. Februar 2026 // 16.20 Uhr

Souveräne Defensive erobert Punkt beim Aufstiegsaspiranten

Die Anzeigetafel in der Heinz-von-Heiden-Arena beim Spiel Hannover 96 gegen Dynamo Dresden
Leidenschaftlich bis zum Schluss erkämpfte sich die SGD bei den sonst so offensivstarken Hannoveranern ein torloses Unentschieden.

Spielbericht: Hannover 96 – SG Dynamo Dresden 0:0 (0:0)


Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden konnte vor 40.300 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Heinz-von-Heiden-Arena einen Punkt von Hannover 96 entführen. Der Dresdner Abwehrverbund sowie der ein ums andere Mal großartig parierende Tim Schreiber verhinderten gegen eine der stärksten Offensiven der Liga dabei einen Gegentreffer, wodurch die Begegnung – erstmals für Dynamo in dieser Saison – torlos endete.

Cheftrainer Thomas Stamm ließ die erste Elf im Vergleich zur knappen Niederlage gegen die SV Elversberg unverändert.

Die Sportgemeinschaft begann sehr mutig und schaffte es, wie vom Übungsleiter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gefordert, Druck auf den ballführenden Hannoveraner zu bringen.

Die erste Chance zur frühen Führung ging ebenfalls auf das Konto der SGD: Jason Ceka flankte den Ball von rechts mit Schnitt ins Zentrum, wo Niklas Hauptmann komplett blank statt. Dynamos Mittelfeldspieler schaffte es allerdings nicht den halbhohen Ball zu kontrollieren (3.).

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Dynamo konzentriert, stand defensiv kompakt, musste aber seinerseits immer wachsam sein, wenn die Hausherren ihr Kombinationsspiel aufzogen. Somit blieb es ein Duell auf Augenhöhe, wobei wirkliche Torchancen auf keiner Seite zustande kamen.

Kurz vor der Pause erhöhten die Hannoveraner dann nochmal die Schlagzahl. Friedrich Müller blockte einen Abschluss von Elias Saad aus gefährlicher Position (43.).

In einem engen und umkämpften Spiel ging es torlos in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang starteten die Hausherren dann eine Druckphase. Getrieben vom Heimpublikum setzten sie sich in der Hälfte der Dresdner fest. Mit vielen Leidenschaft und Energie verteidigte die SGD alles weg, schaffte es selbst aber kaum in eigene Ballbesitzphasen zu kommen.

Die beste Chance in dieser Phase hatte Saad für die 96er, der mit Tempo von links in den Sechzehner zog, an seinen Gegenspielern vorbeiging und wuchtig abzog. Schreiber reagierte mit einem starken Reflex (63.).

Genau diese Phase galt es aus Schwarz-Gelber Sicht auszuhalten und davor mahnte auch Cheftrainer Thomas Stamm in Vorfeld der Begegnung.

Dynamo konnte sich in diesen Minuten bei Schreiber im Tor bedanken, der seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte: Boris Tomiak spielte sich einen Doppelpass mit dem Mitspieler und zog im Sechzehner ab. Dynamos Nummer eins machte sich lang und parierte die Kugel (70.).

Die Begegnung wurde dann für knapp 5 Minuten unterbrochen, da sich Hannovers Tomiak bei einem Zweikampf schwerer an der Schulter verletzte. Der Innenverteidiger wurde mit einer Trage vom Feld gebracht – gute Besserung an dieser Stelle!

Die Behandlungspausen mehrten sich in der Folge und hatten eine satte Nachspielzeit von zwölf Minuten zur Konsequenz. Zunächst gelang es der SGD in dieser kaum noch, für Entlastung zu sorgen und abermals bewahrte Schreiber die Gäste sensationell vor einem Rückstand. Der eingewechselte Stefan Thordarson kam nach einer Flanke von Daisuke Yokota aus fünf Metern Torentfernung zum Kopfball, doch der Schlussmann riss seine Pranke hoch und vereitelte sehenswert zum Eckball (90.+4).

Danach hielten die ganz in Gelb agierenden Dresdner die Gastgeber vom eigenen Tor fern und bekamen dabei den einen oder anderen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen. Ohne ernsthafte Torchancen war dann nach über 100 gespielten Minuten Schluss und Dynamo belohnte sich für die engagierte Leistung mit einem Punkt.

Schon in der kommenden Woche gastiert das nächste Topteam in Elbflorenz. Dann kommt der SV Darmstadt 98 am Freitagabend, dem 27. Februar 2026 ins Rudolf-Harbig-Stadion. Anpfiff der Flutlicht-Begegnung ist 18.30 Uhr.

Aufstellungen:

Hannover 96: Noll – Tomiak (78. Blank), Ghita (69. Nawrocki), Leopold, Källmann, Aseko (87. Thordarson), Yokota, Okon, Saad (77. Weißhaupt), Oudenne, Neubauer

SG Dynamo Dresden: Schreiber – Amoako, Ceka (72. Lemmer), Vermeij (87. Daferner), Wagner, Rossipal (64. Risch), Bobzien, Hauptmann (72. Herrmann), Sterner (64. Faber), Keller, Müller

Tore: -

Gelbe Karten: Sterner (20.), Ghita (34.), Rossipal (38.), Hauptmann (41.), Thordarson (90.+8)
Gelb-Rote Karten:  -
Rote Karten: -


 

Tabelle

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