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17. Oktober 2018 // 12.00 Uhr

Aktueller Stand beim Bau des Trainingszentrums

Im Sportpark Ostra soll bis 2020 das neue Trainingszentrum der SGD entstehen. Fotos: Steffen Kutttner

Kostenentwicklung, Kampfmittelbeseitigung und Fördermittel für Altlastenentsorgung


Am 27. Juni 2017 hat die SG Dynamo Dresden die Baugenehmigung für das neue Trainingszentrum im Sportpark Ostra erhalten. Dreizehn Monate später, am 4. Juli 2018, erfolgte der offizielle Baustart auf dem Areal am Messering. Seitdem ist auf dem Gelände viel Erdreich bewegt worden.Baumaschinen haben in den zurückliegenden Monaten den kompletten Aufwuchs entfernt und die finalen Vorbereitungen getroffen, um die Flächen für die künftigen Gebäude ins Planum zu bringen. Für den Hochwasserschutz wurden rund 12.000 Kubikmeter Bodenmaterial ausgehoben.

Auch in der Nachbarschaft sollen Bauarbeiten stattfinden, die jedoch keinen direkten Einfluss auf die Arbeiten am neuen Trainingsgelände haben: Auf einem angrenzenden Nachbargrundstück wurde bei bauvorbereitenden Untersuchungen der Verdacht auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg eingeräumt, die voraussichtlich am 23. Oktober durch den Kampfmittelräumdienst unschädlich gemacht werden soll.

In den kommenden Wochen werden Experten auch auf dem Areal des neuen Trainingszentrums zur Kampfmittelbeseitigung umfangreiche Untersuchungen durchführen. Sollten dabei weitere Kampfmittel festgestellt werden, werden diese entschärft und entsorgt. Für die SGD entstehen durch eine etwaige Beseitigung von Kampfmitteln keine zusätzlichen Kosten.

Durch verschiedene Einflussfaktoren wie Baupreisindex, Funktionserweiterungen und zusätzlich anfallende Entsorgungskosten für Altablagerungen ergibt sich ein aktueller Kostenstand beim Bau des neuen Trainingszentrums von 18,9 Millionen Euro. Nach Erhalt der Baugenehmigung im Juni 2017 waren Gesamtkosten von 16,7 Millionen Euro veranschlagt worden.

Die gegenwärtige Erhöhung der Brutto-Bausumme um rund 2,2 Millionen Euro ergibt sich aus drei wesentlichen Kostenblöcken:

  • 1 Million Euro Mehrkosten werden nach derzeitigem Stand durch die gestiegenen Kosten für Material und Bau entstehen. Der Baupreisindex steigt seit Jahren kontinuierlich und liegt derzeit um knapp 5,6 Prozent höher als zum Zeitpunkt der Baugenehmigung.

  • 800.000 Euro Mehrkosten gehen auf nachträgliche Funktionserweiterungen und verschiedene Optimierungen bei der Planung des neuen Trainingsgeländes zurück.
  • 400.000 Euro Mehrkosten werden aufgrund erheblich höherer Verunreinigungen des Bodenmaterials auf dem Areal und die dafür zusätzlich anfallen Entsorgungskosten der Altablagerungen entstehen.
  • {media-left}Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird die DGI für die Gesamtkosten der Entsorgung der Altlasten Fördermittel beantragen. Der EFRE fördert bis zu 80 Prozent der anfallenden Entsorgungskosten. Aus der Kalkulation ergibt sich derzeit eine Gesamtsumme von rund 1 Millionen Euro für die Entsorgung der Bodenveränderungen.

    Bis Ende 2018 wird auf dem Gelände des neuen Trainingszentrums die Grundsteinlegung des Hauptgebäudes erfolgen. Die Fertigstellung der gesamten Anlage ist für 2020 geplant.

    Das Trainingszentrum, zu dem ein Funktions- und ein Wirtschaftsgebäude sowie drei Großspielflächen, ein Kleinfeldplatz und weitere Trainingsanlagen gehören werden, wird auch von U19, U17 und U16 der SGD genutzt werden.

    Im Auftrag der SG Dynamo Dresden setzt die DGI Gesellschaft für Immobilienwirtschaft mbH Dresden in Zusammenarbeit mit der STESAD GmbH die Baumaßnahmen bis zur Fertigstellung um. Von der Bausumme in Höhe von aktuell 18,9 Millionen Euro werden sechs Millionen Euro durch die Stadt Dresden und den Freistaat Sachsen gefördert.

    Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


     

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