Verein
24. März 2026 // 13.54 Uhr

Meister müssen aufsteigen

Das Wappen der SGD an der Hauswand der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie.

SGD steht hinter möglichem „Kompass-Modell“


Am Mittwoch, dem 25. März 2026 tagt auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main erneut die Arbeitsgruppe zur Regionalliga-Reform. Die Sportgemeinschaft blickt, wie die 69 weiteren Vereine der Initiative „Aufstiegsreform 2025“, erwartungsvoll auf die lösungsorientierten Arbeiten im Prozess der Regionalliga-Reform.

Bereits zuletzt wurde dabei mit dem sogenannten „Kompass-Modell“, bei dem mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) die Regionalliga-Staffeln jährlich nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilt werden könnten, ein konkreter Lösungsvorschlag hervorgebracht, wie die mögliche Aufteilung auf vier Regionalliga-Staffeln umsetzbar wäre.

„Aus unserer Sicht ist der aktuelle Ansatz zur Aufteilung in vier Staffeln sehr sinnvoll und für alle Beteiligten eine kompromissvolle Lösung. Es gilt eine gemeinschaftliche Entscheidung für den Fußball in Deutschland zu finden, ohne dabei Einzelinteressen in den Vordergrund zu stellen. Wir wünschen uns, dass aus der Arbeitsgruppe ein klarer Vorschlag hervorgeht, der im nächsten Schritt von den Verbänden und Vereinen mit Nachdruck umgesetzt werden kann“, sagt Sören Gonther, Geschäftsführer Sport der SGD.

Insgesamt 70 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga sowie den verschiedenen Regionalligen und Oberligen haben sich bereits hinter der Initiative „Aufstiegsreform 2025“ versammelt. Dies zeigt den enormen Zusammenhalt und die großflächige Meinungsgleichheit in der Thematik.

Stephan Zimmermann, Geschäftsführer Finanzen bei Dynamo: „Meister müssen aufsteigen – in dieser Angelegenheit gibt es aus unserer Sicht keine Alternative. Die Initiatoren haben in den zurückliegenden Jahren mit ihrem Engagement und viel Nachdruck ein Umdenken bei zahlreichen Vereinen und Verbänden angestoßen, welchem zum aktuellen Stand ein erster Lösungsansatz vorliegt. So nah an einer möglichen Problemlösung war man bislang noch nie. Entsprechend gilt es auch von unserer Seite her noch einmal zu betonen, wie wichtig eine zeitnahe Einigung für eine Vier-Staffel-Lösung für alle Beteiligten ist.“


 

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