Zum 16. Mal: „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“
Aktionsspieltag gegen Magdeburg unter dem Motto „Viele Gesichter, eine Haltung“
Am 18. Oktober 2026 steht das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg im Zeichen von „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“. Unter dem Motto „Viele Gesichter, eine Haltung“ versammeln sich zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen Geschichten hinter der gemeinsamen Botschaft.
Das Engagement gegen Rassismus ist weder symbolisches Beiwerk noch Ausdruck einer bestimmten politischen Haltung. Es gründet auf dem Respekt vor der Würde jedes Menschen und den gemeinsamen Werten der Sportgemeinschaft. Das Grundgesetz verbietet Benachteiligungen unter anderem aufgrund der Abstammung, des Glaubens, der Heimat und Herkunft oder politischer Anschauungen (Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG). Auch die Sportgemeinschaft hat sich in ihrem Leitbild dazu verpflichtet, offen für all jene zu sein, die ihre Werte anerkennen – unabhängig von Schicht, Hautfarbe und Kultur. An diejenigen, die dies nicht tun, richtete Cheftrainer Thomas Stamm in der vergangenen Saison eine klare Botschaft: „Ich bitte diese Leute, nicht mehr herzukommen.“
Menschen, die diese gemeinsamen Werte ablehnen, soll der Aktionsspieltag jedoch keine Bühne bieten. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Vielfalt von Dynamo. Die zahlreichen Gesichter, die die diesjährige Kampagne präsentieren, stehen sinnbildlich dafür. Ob Kirchenmitglied oder Rapper, Büroarbeiterin oder Busfahrer, Fußballerin oder Mensch mit eigener Migrationsgeschichte: Sie alle stehen für die Vielfalt der Sportgemeinschaft.
Die Sportgemeinschaft ist dankbar, in diesem Jahr namhafte Mitstreiterinnen und Mitstreiter unter „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“ vereinen zu können. So haben etwa die Stiftung Frauenkirche Dresden und die Musikgruppe 01099 ihre Unterstützung zugesagt. Damit erreicht die Botschaft zusätzliche Zielgruppen weit über die Region hinaus.
Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist der Preis „Stark gegen Diskriminierung“, der in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben wird. Er unterstützt mit einem Preisgeld von 5.000 Euro Vereine und Initiativen, die sich im Dynamoland gegen Diskriminierung und für Menschlichkeit einsetzen. Die 2020 ins Leben gerufene „Bildungsflanke Dynamo Dresden“ wird in dieser Saison erneut stattfinden. Erst im Februar besuchten die U16-Mannschaften der Schwarz-Gelben und des SC Borea Dresden das ehemalige jüdische Ghetto Theresienstadt im heutigen Tschechien.
Ein zentraler Bestandteil des Engagements ist das schwarz-gelbe Sondertrikot. Damit zeigt die SGD eindrücklich, wofür sie einsteht. Möglich wird dieses sichtbare Zeichen durch die große Unterstützung ihrer Partner und Sponsoren. Auf der Trikotbrust steht die Botschaft „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“ im Mittelpunkt, da Hauptsponsor ALL-INKL.COM diese Werbefläche erneut freigibt. Auch Ärmelpartner Ad-hoc gibt seinen Platz frei. Das Sondertrikot ist ab sofort im Fanhsop erhältlich.
Zusätzlich zum Sondertrikot unterstützen zahlreiche weitere Partner und Sponsoren die SGD bei ihrem Engagement gegen jede Form von Diskriminierung. Die strategischen Partner JAKO, Radeberger, und die Ostsächsische Sparkasse Dresden sowie der Exklusiv-Partner Volkswagen Sachsen mit der Gläsernen Manufaktur verzichten rund um das Heimspiel auf einen erheblichen Teil ihrer Werbepräsenzen. Auch auf der Mittelkreisplane wird der Slogan groß und deutlich präsentiert, während L’Osteria die eigene Präsenz zurückstellt. Volkswagen stellt zudem die Einlaufkinder für die Partie.
Vom Sondertrikot über den Aktionsspieltag bis zu den anschließenden Projekten entsteht eine weitreichende Sichtbarkeit. Die gemeinsame Botschaft ist klar: Dresden und das Dynamoland stehen für Vielfalt und Menschlichkeit.
