Profis
18. Januar 2024 // 13.30 Uhr

„Sind im Vergleich zum Hinspiel zwingender geworden“

Claudio Kammerknecht will mit seiner Mannschaft eine offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen. | Foto: Dennis Hetzschold

Vorbericht: SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen


Es geht wieder los: Die Sportgemeinschaft empfängt am Samstag, dem 20. Januar 2024, den SV Sandhausen zum ersten Pflichtspiel des Jahres im Rudolf-Harbig-Stadion und will fortsetzen, was 2023 begonnen wurde. Der Anpfiff ertönt um 14 Uhr.

Der Gegner

Keine Mannschaft wurde vor Saisonbeginn öfter als Aufstiegsfavorit genannt als der SV Sandhausen. Über elf Spielzeiten hinweg gehörten die Mannen aus dem Hardtwald der 2. Bundesliga an, ehe im Vorjahr der Abstieg verkraftet werden musste. Am Rande Heidelbergs tat man dies mit einer Transferoffensive und der klaren Ansage: „Wir wollen sofort wieder hoch.“ Rouwen Hennings, Luca Zander, Sebastian Stolze und Alexander Mühling kamen mit der Erfahrung von insgesamt 779 Zweitliga-Einsätzen zum SVS, Kapitän Dennis Diekmeier, einst 135-facher Bundesliga-Spieler, blieb dem Klub auch in der dritten Liga treu. Und mit Tim Knipping kehrte der ehemalige Kapitän der SGD zu seinem Ex-Verein zurück. Aufgefrischt wird der Kader durch jede Menge junges Blut, zum Beispiel in den Adern von David Otto. Der 24-Jährige schnupperte in Hoffenheim bereits Bundesliga-Luft und soll nach Zweitliga-Stationen in Heidenheim, Regensburg und St. Pauli beim SV Sandhausen zum Aufstiegshelden werden. Noch vier Jahre jünger ist Mittelfeldkünstler Abu-Bekir Ömer El-Zein, der beim 1:0-Sieg des SVS im Hinspiel das einzige Tor des Tages erzielte. Der erfahrene Übungsleiter Jens Keller stand für Schalke 04 schon in der Champions League an der Seitenlinie und traf dort unter anderem auf Real Madrid mit Trainer Carlo Ancelotti und Chelsea-Coach José Mourinho.

Die Personalsituation

Stefan Drljaca und Kyrylo Melichenko fallen verletzungsbedingt aus. Oliver Batista Meier weist noch Trainingsrückstand auf, Erik Herrmann fehlte zuletzt krankheitsbedingt. Ob er einsatzfähig ist, wird sich in den nächsten Stunden entscheiden.

Die Stimmen zum Spiel

Auf der Pressekonferenz vor dem ersten Drittliga-Spiel des Jahres sprach zunächst Ralf Becker, Geschäftsführer Sport bei der SGD, über die Kaderplanung in der sich dem Ende neigenden Winter-Transferperiode: „Wir gehen sehr entspannt mit der Transferphase um, weil wir eine gute Mannschaft zusammen haben und in der Vorrunde viele Dinge aufgegangen sind. Unsere Truppe hat bewiesen, dass sie funktioniert. Das heißt aber nicht, dass wir uns zurücklehnen und den Markt nicht mehr verfolgen. Wir sitzen regelmäßig zusammen und tauschen uns aus. Auch nach der Englischen Woche bleiben noch vier Tage Zeit, um etwas zu machen. Wir werden uns dann auch nochmal zusammensetzen und schauen, was für uns am besten ist.“

Wir leben auch von unserem Teamspirit und gehen mit einem guten Gefühl ins Spiel am Samstag. Für das, was letztes Jahr war, bekommst du nichts mehr. Jetzt kommt es darauf an. Was wir aber mitnehmen, ist dieses Gefühl, welches wir uns erarbeitet haben.
Markus Anfang, Cheftrainer der SG Dynamo Dresden

Cheftrainer Markus Anfang stimmte ein: „Die Jungs haben sowohl in der Hinrunde als auch in der Vorbereitung gut funktioniert. Wir leben auch von unserem Teamspirit und gehen mit einem guten Gefühl ins Spiel am Samstag. Für das, was letztes Jahr war, bekommst du nichts mehr. Jetzt kommt es darauf an. Was wir aber mitnehmen, ist dieses Gefühl, welches wir uns erarbeitet haben. Das Gefühl, guten Fußball spielen und Partien dominieren zu können. Die Jungs dürfen von sich überzeugt sein und davon, Spiele zu gewinnen. Wir wissen aber auch, dass wir uns diese Überzeugung immer wieder neu erarbeiten müssen.“

Trotz der aktuellen Witterung sieht der Trainer seine Mannschaft gut auf Sandhausen vorbereitet: „Wir trainieren aktuell auf dem Kunstrasen, der aber in einem sehr guten Zustand ist. Mit den Plätzen von früher ist das nicht zu vergleichen. Wir haben recht ordentliche Bedingungen und sind gut vorbereitet. Sandhausen hat auf dem Transfermarkt noch einmal die eigenen Ansprüche unterstrichen. Sie sind mit der aktuellen Situation sicher nicht zufrieden. Mit dem Trainerwechsel haben sie nochmal einen neuen Impuls gesetzt und Spieler dazugeholt, die besser zum neuen Trainer passen. In der Hinrunde haben wir kein schlechtes Spiel gemacht, uns aber wenige Chancen erarbeitet und dann aus einer Aktion das Gegentor bekommen. Man kann das Spiel von damals aber nicht mit dem am Samstag vergleichen. Im Laufe der Saison sind wir zwingender geworden. Wir wollen das auf den Platz bringen, was wir gegen Ende der Hinrunde und jetzt auch in der Vorbereitung gespielt haben. Ich freue mich, dass wir in der Englischen Woche anders als in der Hinrunde zwei Heimspiele haben. Wir starten vor unseren Fans und das wollen wir uns zunutze machen.

Die Bilanz

Die Bilanz ist ausbaufähig. In 21 Duellen ging Dynamo bisher erst fünfmal als Sieger vom Platz. Neunmal gewann Sandhausen, sieben Partien endeten Unentschieden. Etwas freundlicher sieht die Punktausbeute im eigenen Stadion aus: Zehn Spiele, vier Siege, drei Remis. So oder so will Schwarz-Gelb nach zuletzt drei Niederlagen in Folge endlich wieder gegen die Baden-Württemberger gewinnen und dabei auch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel begleichen, in dem die SGD eine der bislang schlechtesten Saisonleistungen auf den Rasen brachte.

Die Ticketsituation

Bisher sind rund 24.600 Tickets verkauft, aus Sandhausen werden etwa 100 Gästefans erwartet. Karten sind weiterhin online und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Am Samstag werden die Tageskassen geöffnet sein.

Die Übertragung

Unser Heimspiel gegen Sandhausen könnt Ihr, wie alle 380 Spiele in der 3. Liga, live und in voller Länge bei MAGENTA SPORT sehen. Außerdem überträgt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) die Begegnung.

Wie gewohnt halten wir Euch am Spieltag über unseren Liveticker auf der Website und in der Dynamo-App sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden.


 

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