Besondere Kooperation mit der Frauenkirche
Mit der Botschaft „Frieden auf unseren Plätzen“ für Verantwortung und Zusammenhalt
Zum Jubiläum der Grundsteinlegung der barocken Frauenkirche vor 300 Jahren setzen die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam ein Zeichen für Verantwortung und Zusammenhalt.
Anlässlich des 300. Jahrestages der Grundsteinlegung der Dresdner Frauenkirche bündeln die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden in der Saison 2026/27 ihre Kräfte. Unter der Botschaft „Frieden auf unseren Plätzen“ und dem biblischen Leitmotiv „Suchet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29,7) setzen sie gemeinsam ein Zeichen für Verantwortung und Zusammenhalt.
Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann sieht in der Kooperation einen verbindenden Impuls in die Stadtgesellschaft und die Fanszene hinein: „Sowohl die Frauenkirche als auch Dynamo Dresden sind eng mit der Geschichte und Identität der sächsischen Landeshauptstadt verbunden. Mit der Zusammenarbeit wollen wir ein gemeinsames Zeichen setzen – für unsere Stadt, für ein respektvolles Miteinander und für die Verantwortung, die wir alle für Dresden tragen.“
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen für unsere Stadt, ein respektvolles Miteinander und die Verantwortung, die wir alle für Dresden tragen.Stephan Zimmermann, Geschäftsführer SG Dynamo Dresden
Zwei Institutionen – ein gemeinsames Ziel
Die Frauenkirche steht international für Frieden und Versöhnung, Dynamo Dresden für Gemeinschaft, Leidenschaft und die Verbundenheit mit der Stadt. Beide Institutionen bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und schaffen Orte der Begegnung.
Die Geschäftsführenden der Stiftung Frauenkirche Dresden, Maria Noth und Markus Engelhardt verweisen darauf, dass Gemeinschaft stets mit Verantwortung füreinander einhergeht: „Frieden wächst, wo wir aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen. Ob auf dem Neumarkt, im Stadion, am Arbeitsplatz oder zu Hause: Es liegt in unserer Hand, ob Miteinander gelingt. Die Botschaft ‚Frieden auf unseren Plätzen‘ verbindet dabei unsere jeweiligen Wirkungsorte und weitet den Blick dennoch über sie hinaus. Der Bibelvers ‚Suchet der Stadt Bestes‘ ist Auftrag und Ermutigung zugleich.“
Gemeinsam Zeichen setzen
Am 26. August 1726 wurde der Grundstein für die barocke Frauenkirche nach den Plänen George Bährs gelegt. Dieses Ereignis jährt sich 2026 zum 300. Mal. Die barocke Frauenkirche prägte über Generationen das Stadtbild und die Identität Dresdens; der Wiederaufbau ließ sie darüber hinaus zu einem weltweiten Symbol für Frieden und Versöhnung werden. Im Jubiläumsjahr soll die Kooperation dazu beitragen, den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen, Lebenswelten und Milieus zu fördern. Sie soll einladen, den Blick auf das Verbindende zu richten, das unsere Stadtgemeinschaft auszeichnet.
Im Rahmen der Kooperation sind daher verschiedene gemeinsame Aktivitäten und Projekte geplant, die die historische Bedeutung des Jubiläumsjahres würdigen und zugleich aktuelle Themen des gesellschaftlichen Miteinanders aufgreifen.
Über das Stiftungsnetzwerk der Frauenkirche Dresden wurden bereits zur Saisoneröffnung 300 benachteiligte Menschen sowie Kinder aus Dresdner Vereinen zum Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin eingeladen, die sonst keinen Zugang zu solchen Events haben.
Am Jahrestag der Grundsteinlegung der Frauenkirche, dem 26. August 2026, ist eine gemeinsame Veranstaltung geplant, deren Details in Kürze bekannt gegeben werden.
Mitglieder der SGD erhalten von August 2026 bis zum Saisonende gegen Vorlage des Vereinsausweises zwei Euro Ermäßigung auf den Kuppelaufstieg der Frauenkirche. Weitere Angebote, darunter besondere Führungen, sind in Planung.
Darüber hinaus werden die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden im Rahmen des „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“-Spieltags zusammenarbeiten.
Ziel ist es, möglichst viele Menschen einzuladen, sich mit den Werten Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung für das Gemeinwesen auseinanderzusetzen.
