Das ist neu bei Heimspielen in der Saison 2026/27
Alle Infos zu Rauchverbot, Ticketbetrug, Kinderschutz u.v.m.
Am Sonntag bestreitet die SGD ihr erstes Heimspiel in der Zweitliga-Saison 2026/27 gegen den SV Darmstadt 98. Dabei kommen zahlreiche neue Regelungen zum Tragen, die sowohl Fanbelange als auch den Kartenkauf und die Spielregeln betreffen. Alle Neuheiten kompakt zusammengefasst.
Fanbelange
- Kindern, die den 18. Lebensmonat noch nicht vollendet haben, wird der Zutritt zum Public-Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions zu ihrem eigenen Schutz verwehrt. Das gilt auch, wenn sie im Besitz gültiger Eintrittskarten sind.
- Ein weitergehendes pädagogisches Kinderschutzkonzept für die Spieltagsbetreuung wird gerade erarbeitet.
- An den Fanbetreuerständen im gesamten Stadion könnt ihr kostenfrei Gehörschutz für Kinder ausleihen. Außerdem erhaltet ihr dort ebenfalls ein kostenloses Kinderarmband, auf dem die Handynummer der Eltern notiert werden kann, um sich im Fall der Fälle leichter wiederfinden zu können. Darüber hinaus gibt es Treffpunktsäulen hinter der Dixie-Dörner- sowie der Hornbachtribüne. Weitere Informationen für den sicheren Stadionbesuch mit der Familie findet ihr hier.
- Das bisher auf den Familienblock beschränkte Rauchverbot wird auf die gesamte Dixie-Dörner-Tribüne (Blöcke A-D) ausgeweitet. Hinter dem Familienblock wurde eine Raucherinsel eingerichtet, damit nicht im Zugang zum Tribünenbereich geraucht wird.
- Rauchverbot gilt ebenfalls auf den Tribünensitzplätzen im VIP-Bereich. Das Rauchen ist in diesem nur an den gekennzeichneten Stellen erlaubt.
- Der Parkplatz P4 steht weiterhin nicht zur Verfügung.
- Am Familienstammplatz gibt es ab dem Heimspiel gegen Darmstadt die Möglichkeit, sich eine Bonuskarte zu sichern. Für acht besuchte Heimspiel gibt es dann einen Preis.
- Fans können sich bei Anliegen rund um den Spieltag jederzeit per E-Mail an die zentrale Adresse fums@dynamo-dresden.de wenden.
Catering
- Die Fankneipe hinter dem K-Block ist wieder geöffnet.
- Es gibt keine Preis- oder Sortimentsanpassungen zur neuen Saison.
Kartenkauf
- Wer von einem Ticketbetrug betroffen ist, kann sich ab sofort im Kassenbereich Lennéplatz (links neben dem Fanshop) ein Formular ausstellen lassen, welches bei der Stellung einer Anzeige der Polizei vorgelegt werden kann. Darauf wird bestätigt, dass der Betroffene mit der vorgezeigten Karte keinen Einlass ins Stadion erhalten hat.
Sonstiges
- Schiedsrichterkarten sind, solange der Vorrat reicht, gegen Vorlage des gültigen Schiedsrichterausweises am ersten Kassenhaus nach dem Treppenaufgang am Eingang Blüherstraße erhältlich. Der Kassenbereich öffnet mit Stadionöffnung zwei Stunden vor dem Anpfiff.
- Das Vloggen zu kommerziellen Zwecken ist nicht gestattet, weil es das Stadionerlebnis der umstehenden Personen beeinträchtigt. Wer einen Verstoß gegen diese Regelung wahrnimmt, ist angehalten, sich beim Ordnungsdienst zu melden. Selbstjustiz ist nicht gestattet.
Regeländerungen im Spiel
Unabhängig von Heim- oder Auswärtsspiel gelten ab dieser Saison einige Regeländerungen, die unter anderem Zeitspiel reduzieren und die Befugnisse des Video Assistent Referee (VAR) erweitern sollen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Einwürfe und Abstöße: Aus der vergangenen Saison ist der Countdown bekannt, den Schiedsrichter bei Abwürfen des Torwarts herunterzählen, um Spielverzögerungen zu vermeiden. Nun wird diese Regelung auch auf Abstöße und Einwürfe angewendet. Der fünf-sekündige Countdown wird vom Schiedsrichter per Hand angezeigt, wenn ein Spieler die Spielfortsetzung verzögert. Ist er abgelaufen und das Spiel noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz. Im Falle eines Einwurfs bekommt der Gegner einen Einwurf zugesprochen, im Falle eines Abstoßes gibt es Eckball für die andere Mannschaft.
- Auswechslungen: Ein Spieler, der ausgewechselt wird, muss das Spielfeld innerhalb von zehn Sekunden verlassen. Geschieht das nicht, darf der für ihn eingewechselte Spieler das Feld erst zur ersten Spielunterbrechung nach dem Ablauf einer Minute betreten. Die betroffene Mannschaft spielt demnach mindestens 60 Sekunden in Unterzahl.
- Verletzungen: Ein verletzter Spieler, der auf dem Feld behandelt wird oder eine verletzungsbedingte Spielunterbrechung verursacht, muss den Platz anschließend für 60 Sekunden verlassen. Nach Ablauf dieser Minute darf er das Spielfeld auf die Erlaubnis des Schiedsrichters hin wieder betreten. Diese Erlaubnis kann vom Unparteiischen auch im laufenden Spiel angezeigt werden. Ausnahmen von der Regel bestehen, wenn:
- sich Torhüter verletzen
- ein Torhüter und ein Feldspieler nach einem Zusammenprall behandelt werden müssen
- Spieler desselben Teams nach einem Zusammenprall behandelt werden müssen
- ein Spieler sich schwer verletzt
- ein Spieler durch ein Foul verletzt wurde, für das der Gegner eine gelbe oder rote Karte bekommen hat und die Behandlung schnell abgeschlossen wurde
- ein Elfmeter gepfiffen wurde und der verletzte Spieler diesen schießen soll
- VAR-Protokoll: Anders als bei der WM 2026 darf der VAR im deutschen Profifußball nicht eingreifen, wenn fälschlicherweise auf Eckball statt Abstoß entschieden wurde oder andersherum. Folgende Situationen sind dagegen neu in das VAR-Protokoll übernommen worden:
- Gelb-Rote Karten aufgrund einer eindeutig falschen zweiten gelben Karte
- Spielerverwechslungen bei der Vergabe von gelben und roten Karten
- Vorteilsauslegung: Schiedsrichter dürfen auf Vorteil entscheiden, obwohl die Spielfortsetzung des Gegners falsch ausgeführt wurde. Wenn beispielsweise ein falscher Einwurf zu einem Vorteil für den Gegner führt, muss dieser nicht abgepfiffen werden. Weiterhin gilt, dass es keine persönlichen Strafen mehr gibt, wenn aus einem Vorteil ein Tor entsteht. Begeht der Verteidiger zum Beispiel eine Notbremse, der Gegner erzielt anschließend aber trotzdem einen Treffer, wird keine gelbe oder rote Karte fällig.
