Verein
29. April 2014 // 10.26 Uhr

Dynamische Pfeifenmänner

23 Schiedsrichter sind Woche für Woche auf den Fußballplätzen für die Sportgemeinschaft unterwegs


Für den einen Hobby, für den anderen Spielverderber. Woche für Woche sind sie auf den Sportplätzen im Einsatz und sorgen dafür, dass die Fußballspiele überhaupt stattfinden können: die Schiedsrichter. Für die SG Dynamo Dresden sind 23 „Unparteiische” und zwei Schiedsrichter-Beobachter regelmäßig im Einsatz. Oder, um es mit anderen Worten zu sagen: Jedes Wochenende mehr als 2000 Minuten Konzentration, Regenkenntnis auf Abruf und Entscheidungsfindung.Dabei ist Dynamo, wie jeder andere Verein auch, auf eigene Schiedsrichter angewiesen. In der Spielordnung des Sächsischen Fußball-Verbandes heißt es: „Jeder Verein hat für jede Herren-, A-, B- und C-Junioren-Mannschaft (Groß-und Kleinfeld), die im Pflichtspielbetrieb spielt, einen geprüften […] Schiedsrichter zu melden.“ Für die Herren-Mannschaften ab der Landesliga werden sogar drei Schiedsrichter benötigt. In der laufenden Saison nehmen 13 Mannschaften der SG Dynamo Dresden am Spielbetrieb teil, sieben davon im Altersbereich der C-Junioren und älter. Meldet ein Verein weniger Schiedsrichter als erforderlich, drohen Geldstrafen, Punktabzug oder sogar der Ausschluss von einem Wettbewerb. Dynamo war selbst schon davon betroffen: Wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls wurde der Verein in der Saison 2001/02 vom Landespokal ausgeschlossen und 2006/07 zu einer Geldstrafe verurteilt. „Wir benötigen aktuell elf Schiedsrichter, haben aber 25 Sportfreunde, die im Schiedsrichterwesen tätig sind. Über diese Entwicklung bin ich froh“, erklärte Marek Nixdorf, der sich als Obmann um die Belange der Schiedsrichter von Dynamo Dresden kümmert und selbst in der NOFV-Oberliga pfeift.

{media-left}Tom Obenaus ist einer der Schiedsrichter, die für die SG Dynamo Dresden regelmäßig auf den  Fußballplätzen unterwegs sind. Seit November 2011 geht der 16-Jährige seinem Hobby nach. „Ich wollte unbedingt Schiedsrichter werden. Als Dynamo-Fan gab es für mich nur einen Verein, für den ich Pfeifen wollte“, sagte der Schüler. Er spielt selbst beim FV Dresden-06 Laubegast seit seinem fünften Lebensjahr aktiv Fußball und kann sich daher gut in die Spieler hereinversetzen. „Als Fußballer zu denken, hat auf jeden Fall seine Vorteile. Man sieht die Entscheidungen auch aus einem anderen Blickwinkel, kann mit Enttäuschungen der Spieler über manchen Pfiff ganz anders umgehen“, erklärt er. Lachen muss Tom bei seinen Erinnerungen an das erste Spiel. „Ich war aufgeregt, aber glücklicherweise bei dem Spiel nicht alleine, weil mir ein erfahrener Schiri zur Seite stand und zahlreiche Tipps gab. Lustigerweise vergaß ich, vor der zweiten Halbzeit den Ball mit aus der Kabine zu nehmen.“ Seither geht die Schiedsrichter-Karriere für Tom Obenaus steil bergauf. „Ich bin seit dem ersten Spiel in der Fördergruppe und auch schon aufgestiegen. Mir macht das Pfeifen viel Spaß und ich will später mindestens in der Bezirksliga pfeifen“, sagt er selbstbewusst.  

„Wir sind unseren Schiedsrichtern für die Leidenschaft und das Interesse, was sie jedes Wochenende, manchmal auch in der Woche, an den Tag legen, dankbar. Egal ob bei Regen, Wind oder Sonne, ob nette Zuschauer oder pöbelnde Fans am Rande stehen, unsere Schiedsrichter repräsentieren die SG Dynamo Dresden mit viel Herzblut und Engagement“, sagte Marek Nixdorf.

Wer Lust hat, für Dynamo Dresden als Schiedsrichter aufzulaufen, kann sich an Marek Nixdorf wenden.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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