Massiver Schaden für den Verein
Statement zu den Vorfällen gegen Hertha BSC
Im Rahmen des Heimspiels der SG Dynamo Dresden gegen Hertha BSC am Samstag, dem 4. April kam es in der ersten Spielhälfte zu einer rund 20-minütigen Spielunterbrechung. Grund dafür war das Eindringen in den Stadioninnenraum von Personen beider Fangruppierungen. Die Sportgemeinschaft distanziert sich entschlossen von den Vorkommnissen und strebt eine zeitnahe Aufarbeitung in Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften und Fanvertretern an.
Rund um die 20 Spielminute übersprangen nach ersten Erkenntnissen Personen aus dem Gästebereich die Traversen und gelangten in den Innenraum des Rudolf-Harbig-Stadions. In der Folge bewegten sich auch Anhänger der SGD aus Richtung des K-Blocks im Innenraum zum Gästebereich. Dabei kam es zu einem kurzen Aufeinandertreffen beider Fangruppen, bei dem es zudem zum Einsatz von Pyrotechnik als Wurfgeschosse kam. Die Polizeikräfte trennten daraufhin beide Fangruppen. Schiedsrichter Sven Jablonski unterbrach die Partie und schickte beide Teams in die Kabinen.
Stephan Zimmermann, Geschäftsführer der SGD: „Unsere Heimspiele sind bekannt für eine einzigartige Atmosphäre. Bilder, wie wir sie am heutigen Abend gesehen haben, sind nicht akzeptabel und schaden nicht nur unserem Verein, sondern dem gesamten Fußball in Deutschland massiv. Wir und zahlreiche weitere Vereine setzen uns seit Monaten für Faninteressen und ein sicheres Stadionerlebnis ein – da sind solche Szenen ein absoluter Schlag ins Kontor. Wir müssen und werden diesen Abend detailliert auswerten und möchten uns bereits jetzt in höchster Form bei allen Unbeteiligten entschuldigen, die in solche unnötigen Aktionen hineingezogen wurden.“
Bereits während der Partie setzten sich Verantwortliche der Sportgemeinschaft mit den leitenden Einsatzkräften der Polizei zusammen, um erste Erkenntnisse kommunikativ auszutauschen. Diese Wahrnehmungen und Beobachtungen sind jetzt Bestandteil der grundlegenden Aufarbeitung.
