Verein
16. Oktober 2013 // 15.03 Uhr

„Vor allem wünsche ich mir Gesundheit für meine Familie.“

Geburtstags-Interview mit David Solga


Am Mittwoch erreichten wir David Solga in Dortmund am Telefon. Wir riefen den ehemaligen Mittelfeldspieler der SGD zwischen der Vormittags- und Nachmittagseinheit an, um ihm zum 31. Geburtstag zu gratulieren. Wir sprachen mit dem gebürtigen Dortmunder über die Rückkehr in seine alte und neue Heimat. Seine Rolle als Leitwolf bei der U23 des BVB und außerdem verriet uns „Solle“, was er besonders vermisst, wenn er an Dresden und vor allem Dynamo denkt.Hallo David, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Herzlichen Dank für die Glückwünsche.

Wo erreichen wir dich gerade?

Ich komme gerade vom Vormittagstraining. Auch bei der U23 wird zweimal am Tag trainiert. (lacht)

Wo wird heute gefeiert?

Die Feier ist erst am Sonntag, da kommen meine Familie und Freunde zu Besuch.

Heute feierst du gar nicht?

Heute Abend bin ich im Vorbereitungskurs mit meiner Frau Jessica. (lacht)

In welchem Monat ist deine Frau jetzt?

Sie ist gerade im Neunten angekommen.

Verrätst du uns, was es wird?

Ein Junge!

Haben dich deine Mannschaftskollegen heute Morgen beim Training mit einem kleinen Geschenk überrascht?

Ein Ständchen haben mir die Jungs gesungen. Ich habe nach dem Training eine Runde Pizza springen lassen, wie das so üblich ist.

Wie schnell hast du dich nach vier Jahren in Dresden in deiner alten und neuen Heimat Dortmund eingelebt?

Wir haben ungefähr 20 Kilometer von Dortmund entfernt ein schönes Haus mit 1.800 Quadratmeter Garten gefunden und uns dort gut eingelebt. In der Mannschaft bin ich der einzige, der über 30 Jahre alt ist, das sind alles sehr junge Burschen, aber sehr nette. Mit denen komme ich gut zurecht. Bisher läuft es sportlich auch ganz gut.

Wie fühlt es sich an, dass du jetzt ein Leitwolf in der Mannschaft bist?

Das bringt das Alter ja schon mit sich. Im Enddefekt geht es darum, dass ich für die anderen ein Vorbild bin, das vorneweg geht und dass ich gewisse Dinge zeige. Das setze ich gut um und es klappt auch ganz gut.  

{media-left}Hand aufs Herz – vermisst du Dresden manchmal?

(lacht) Ich bin manchmal schon noch hin und hergerissen. Natürlich vermisse ich es, vor so unglaublich tollen Fans zu spielen. Bei Heimspielen 25.000 und noch mehr im Rücken zu haben, ist natürlich etwas anderes, als hier in Dortmund mit der U23 im Stadion Rote Erde vor weniger als 1.000 Leuten aufzulaufen. Es ist schön wieder zu Hause zu sein, aber ich vermisse an Dresden vor allem die Fans und das Stadion.

Du hast uns und viele andere beim Relegationsrückspiel am 28. Mai mit deinem Abschied von Dynamo überrascht. War es für dich das emotionalste Spiel, was du als Profi mit Dynamo erlebt hast?

Ja, das war es! Vielleicht war das 4:3 gegen Leverkusen noch am ehesten mit der Stimmung und Atmosphäre im Stadion zu vergleichen. Aber gegen Osnabrück war die Stimmung von Anfang an sehr speziell. Das ganze Stadion stand unter Spannung und unsere Fans haben uns über die gesamte Spielzeit unglaublich nach vorne getrieben. Was sich nach dem Abpfiff abgespielt hat, als wir den Klassenerhalt tatsächlich geschafft hatten, war sensationell und unglaublich. Natürlich denke ich daran noch öfter zurück oder schaue mir ein Video auf Youtube von diesem Spiel an.

Zum Geburtstag darf man sich ja etwas wünschen. Träumst du davon, einmal für die BVB-Profis unter Jürgen Klopp aufzulaufen?

(überlegt lange) Ach – nein, nein. Das wäre ein falscher Traum. Wenn ich mir etwas wünschen kann, dann ist es Gesundheit für meine Familie, meine Frau, mich und meinen Jungen, der hoffentlich bald gesund zur Welt kommt. Ich habe bei der U23 von Borussia andere Aufgaben. Da wäre es wirklich falsch von mir, zu träumen, dass ich mal in der Bundesliga für Borussia Dortmund auflaufen könnte.

Wann schaust du mal wieder in Dresden vorbei?

Wir haben jetzt gerade so einigermaßen den Umzug von Dresden nach Dortmund abgeschlossen. Je nachdem, wie es der Spielplan zulässt und wie es Jessi nach der Geburt geht, kommen wir wahrscheinlich erst im nächsten Jahr vorbei. Aber was Konkretes ist da noch nicht geplant.

{media-right}Wir würden uns freuen…

Das freut mich, ich würde mich dann auch freuen. Ich gehe mal davon aus, dass ihr dann eine Karte für mich habt? (lacht)

Selbstverständlich! Richte deiner Frau Jessica bitte noch ganz liebe Grüße von uns aus! Und wir wünschen euch, dass euer Sohn gesund zur Welt kommt.

Ganz lieben Dank dafür!

David, noch mal herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag und vielen Dank für das Gespräch!

Sehr gern und Dankeschön für den Anruf.

Ciao.

Ciao, bis bald.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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