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28. März 2018 // 13.30 Uhr

Dynamo zu Gast im Filmtheater Schauburg

Benjamin Kirsten, Andreas Thom, Ulf Kirsten, Stanislaw Tschertschessow, Philipp Köster und Florian Weichert (v.l.o.n.r.u.) bilden das Podium beim nächsten 1953-Talk.

1953-Talk zum 65. Jubiläum in der Gründungsstätte des Vereins


Am 10. April, zwei Tage vorm 65. Vereinsgeburtstag der SGD, meldet sich der 1953-Talk mit einem „Jubiläums-Spezial“ an historischer Stätte. Zur 23. Sendung bittet Moderator Jens Umbreit seine Gäste in die Schauburg. Im Dresdner Filmtheater wurde die SG Dynamo Dresden am 12. April 1953 gegründet.Rund 350 Zuschauer im Sergio-Leone-Saal und die Fans zuhause an den Bildschirmen können sich zur gewohnten Sendezeit ab 19.53 Uhr auf klangvolle Namen freuen.

Stanislaw Tschertschessow (54): 65 Mal stand er für die SGD im Kasten, im Juni führt er Russland als Nationaltrainer in die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Der Mann mit dem Schnauzbart spielte für die beiden großen Moskauer Klubs Lokomotive und Spartak, von 1993 bis 1995 stand er in der Bundesliga für die SGD zwischen den Pfosten. Sein Sohn, der ebenfalls Torhüter ist, erblickte in Elbflorenz das Licht der Welt.

Florian Weichert (50): Der gelernte Stürmer lief in der Saison 1994/1995 14 Mal für Dynamo auf. Das Kicken lernte er in seiner Heimatstadt Rostock, mit Hansa wurde er 1991 NOFV-Meister und FDGB-Pokalsieger, im Europapokal der Landesmeister scheiterte die Kogge dann am späteren Titelträger FC Barcelona. Weichert schnürte die Töppen in der Bundesliga auch für den Hamburger SV und den VfB Leipzig, seit 2008 arbeitet er beim MDR Fernsehen.

Reinhold Beckmann (62): Der Niedersachse gehört zu den bekanntesten deutschen Fernsehmoderatoren, war in den 90er Jahren ein Gesicht des Bundesliga-Magazins „ran“ und später auch der „Sportschau“. Auch als Reporter war Beckmann tätig, kommentierte unter anderem das WM-Finale 2006. Der frühere aktive Fußballer (zwei Einsätze für die Niedersachsen-Auswahl) ist Vereinsmitglied beim FC St. Pauli und setzt sich für zahlreiche soziale Zwecke ein. Mit Freunden gründete er 1999 die Initiative „NestWerk“. (Aktualisierung vom 3. April 2018: Reinhold Beckmann musste die Teilnahme am 1953-Talk aus privaten Gründen kurzfristig absagen.)

Ulf Kirsten (52): Er ist eine Dynamo-Legende. Geboren in Riesa, wechselte der Vollblutstürmer schon in der Jugend zur SGD und lief 1983 bis 1990 in 167 Spielen in Schwarz-Gelb auf (59 Tore). Mit Dynamo feierte er zwei Meistertitel und drei Pokalsiege, wechselte dann als DDR-Fußballer des Jahres 1990 in die Bundesliga nach Leverkusen. In 443 Spielen für die Werkself erzielte er 233 Tore, holte den DFB-Pokal, erreichte das Finale der Champions League und gewann dreimal die Torjägerkanone. Mit 181 Toren belegt Kirsten aktuell Rang sechs der Ewigen Torschützenliste der Bundesliga. 49 Mal trug er das Trikot der DDR-Auswahl, 51 Mal das DFB-Dress. Sein Debüt mit dem Adler auf der Brust feierte er 1992 beim Länderspiel gegen Mexiko in Dresden.

Benjamin Kirsten (30): In Riesa geboren, wurde er bei Bayer Leverkusen ausgebildet und kam über eine kurze Station bei Waldhof Mannheim 2008 zur SGD. In 126 Spielen hütete er das Tor der Schwarz-Gelben und avancierte mit Ehrgeiz, Leistung und Leidenschaft zum Publikumsliebling und zur Identifikationsfigur. 2011 war er einer der Garanten für den Zweitliga-Aufstieg, 2012/13 kürte ihn das „Kicker-Sportmagazin“ zum notenbesten Spieler der 2. Bundesliga. Nach sieben Jahren bei der SGD wurde sein Vertrag 2015 nicht verlängert. Über den niederländischen Erstligisten Nijmegen führte sein Weg zu Lok Leipzig, beim Regionalligisten ist er die Nummer eins zwischen den Pfosten.

Andreas Thom (52): Erst im Nachwuchs, dann in 195 Herren-Spielen trug er das Berliner Dynamo-Trikot. Mit dem BFC wurde Thom fünfmal Meister und zweimal Pokalsieger, das Double blieb ihm verwehrt. Der Torschützenkönig und Fußballer des Jahres 1988 wechselte als erster DDR-Fußballer in den Westen, für 2,5 Mio. D-Mark ging es nach Leverkusen. 1993 holte er mit Bayer den DFB-Pokal, spielte später bei Celtic Glasgow und ließ die Karriere bei Hertha BSC ausklingen. Thom absolvierte 51 Länderspiele für die DDR und lief zehn Mal im DFB-Trikot auf. Heute ist Thom Inhaber der Trainer-A-Lizenz.

Philipp Köster (46): In Schwaben geboren war er zunächst Fan des VfB Stuttgart, in Bielefeld aufgewachsen entdeckte er später die Liebe zur Arminia und wurde Mitherausgeber des Arminia-Fanzines „Um halb vier war die Welt noch in Ordnung“. Von der Verbandsgemeinde Wittlich-Land handelte er sich einst eine Strafanzeige wegen gemeinschaftlichen Einreißens eines Zauns beim Spiel der Arminia beim FSV Salmrohr ein. Köster ist Herausgeber und Chefredakteur des Fußballmagazins 11FREUNDE und wurde 2010 vom Medium Magazin zum Sportjournalisten des Jahres ausgezeichnet. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Berlin. (Aktualisierung vom 10. April 2018: Philipp Köstermusste die Teilnahme am 1953-Talk aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.)

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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