Vorbereitung
15. Januar 2014 // 18.12 Uhr

Englischer Rasen, viel Schweiß und vier Piraten

Lara | Tag 1: Olaf Janßen schraubt Konzentration und Einsatz sofort auf höchstes Level


Bereits am ersten Arbeitstag im Trainingslager in der Türkei floss sehr viel Schweiß bei den Dynamo-Profis. Cheftrainer Olaf Janßen und sein Trainerteam fordern von ihren Schützlingen in Lara vom ersten Moment an volle Konzentration und höchsten Einsatz.Auch die Rahmenbedingungen sind optimal, nicht nur wegen des perfekten Wetters und angenehmen Temperaturen bis zu 17 Grad Celsius: „Der Rasen auf dem Trainingsplatz ist in einem sehr, sehr guten Zustand und das Wetter lässt gleich am ersten Tag keine Wünsche offen. Genauso erhofft man sich als Fußballprofi die Bedingungen im Trainingslager. Wir können uns hier voll auf unsere Arbeit konzentrieren, was sehr wichtig ist“, fasste Thorsten Schulz seine ersten Eindrücke vom Vorbereitungscamp zusammen. Dynamos Außenverteidiger absolviert sein erstes Türkei-Trainingslager mit der SGD.

Thomas Köhler überraschte seine vier Torhüter am Mittwochvormittag mit einem besonderen Trainingsutensil. Dynamos Torwarttrainer verteilte an Markus Scholz, Florian Fromlowitz, Nico Pellatz und Benjamin Kirsten jeweils eine Augenklappe und verwandelte die Schlussmänner kurzerhand in schwarz-gelbe Piraten.

{media-left}Sinn und Zweck der Übung ist es, die für Torhüter besonders wichtige Fähigkeit des peripheren Sehens zu verbessern. „Ich bin immer offen für neue Trainingsformen, die das Torwartspiel verbessern“, sagte Florian Fromlowitz zum neuen Trainingsreiz. „In der Form habe ich das heute zum ersten Mal gemacht. Es ist schon eine echte Herausforderung, wenn man ohne räumliches Sehen Schüsse auf sein Tor kontrolliert abwehren muss. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es bei mir ein Auge gibt, mit dem ich besser sehe. Meine Stärken liegen eher auf dem linken Auge“, fügte er mit einem Schmunzeln hinzu. Durch den Einsatz der Augenklappe werden die Sehzellen geschult, wodurch sich die Wahrnehmungszeit und die Reaktionsschnelligkeit bei der Hand-Auge-Koordination erhöhen.

{media-right}Christian Canestrini kümmert sich derweil um seine eigene Trainingsgruppe, zu der im Moment drei Spieler gehören: Dynamos Fitnesstrainer führt Toni Leistner, Marco Hartmann und Adnan Mravac mit einem speziellen Aufbautrainer wieder an die Belastungen des Mannschaftstrainings heran. Marco Hartmann konnte bereits in der Nachmittagseinheit am Mittwoch ins reguläre Mannschaftstraining zurückkehren. Auch Toni Leistner kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass er bereits in der Türkei wieder voll belastet werden kann. Überstandene Virusinfekte haben beide Spieler einiges an Substanz gekostet. Adnan Mravac hingegen muss sich noch in Geduld üben. Er wird nach seiner Kopfverletzung behutsam wieder ans Mannschaftstraining herangeführt.

{media-left}„Ich bin erst einmal sehr froh, überhaupt wieder dabei sein zu können. Wie lange es bis zu meiner Rückkehr genau dauern wird, weiß ich nicht. Ich halte mich an die Vorgaben des Trainers und versuche meinen Rückstand so schnell wie möglich – aber auch mit der nötigen Ruhe – aufzuholen“, sagte der 31-Jährige. Adnan Mravac hatte nach über zwei Monaten Trainingspause erst am 8. Januar wieder mit lockerem Aufbautraining begonnen.

Am Donnerstag stehen erstmals drei Übungseinheiten auf dem Trainingsplan der Dynamo-Profis. Dann klingelt hier in der Türkei bereits um 7.30 Uhr der Wecker. Eine halbe Stunde nach dem Wecksignal empfängt Christian Canestrini die Zweitliga-Spieler dann zu einer Fitnesseinheit, die es wie immer in sich haben wird.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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