Verein
10. Dezember 2016 // 12.54 Uhr

„Es ist bereichernd, immer wieder verschiedene Charaktere kennenzulernen.“

Jürg Ehrt ist seit 2008 Schiedsrichterbetreuer bei Dynamo Dresden | Danke ans Ehrenamt!


Wenn Dynamo Heimspiel hat, dann ist Jürg Ehrt meist mitten im Geschehen – und dabei doch im Hintergrund. Der 47-Jährige sorgt ehrenamtlich für das Wohlergehen des Schiedsrichtergespanns, zum Spiel gegen den KSC bereits zum 184. Mal. Anlässlich der DFB-Aktion „Danke ans Ehrenamt“ haben wir uns mit dem gebürtigen Paulsdorfer unterhalten.Jürg, seit wann übst du das Ehrenamt des Schiedsrichterbetreuers bei der SGD aus?

Mein erstes Spiel als Schiedsrichterbetreuer war Dynamo gegen Magdeburg am 23. Februar 2008, Schiedsrichter damals war Michael Weiner.

Was gehört zu deiner Aufgabe dazu?

Sobald die Schiedsrichteransetzung durch den DFB offiziell bekanntgegeben wurde, kontaktiere ich den Hauptschiedsrichter der Begegnung und bespreche mit ihm den Ablauf. Das passiert zwei Tage vor dem Spiel. Am Tag vor dem Spiel kommt das Gespann in Dresden an, dann hole ich die Schiedsrichter am Flughafen oder Bahnhof ab und bringe sie zum Hotel. Am Spieltag hole ich das Gespann dann am Hotel ab, dann geht’s zum Stadion und nach dem Spiel wieder zurück ins Hotel oder direkt zur Abreise. Rund um das Spiel begleite ich alle Formalitäten, die die Schiedsrichter erfüllen, also von der Platzbegehung bis zum Spielberichtsbogen.

Wie bist du zu diesem Ehrenamt gekommen?

Ich bin seit 1984 selbst Schiedsrichter und habe seit Ende der 90er Jahre regelmäßig berufene Schiedsrichter hier in die Region und nach Dresden zu Treffen mit Amateurschiedsrichtern eingeladen. So habe ich im Laufe der Jahre viele Referees kennen- und schätzen gelernt. Darüber bin ich dann Schiedsrichterbetreuer geworden.

Was ist in deinem Amt besonders wichtig?

Ich bin seit Kindheitstagen selbst zu Dynamo gegangen und freue mich über jeden Sieg. Das darf ich so natürlich nicht zeigen. Es ist wichtig, Neutralität und auch etwas Zurückhaltung an den Tag zu legen, dann kommt man mit den Unparteiischen gut zurecht.

Und was macht den „Job“ zu etwas Besonderem?

Abgesehen davon, dass es für mich ein Privileg ist, die Heimspiele von Dynamo hautnah mitzuerleben, ist es auch bereichernd, immer wieder verschiedene Charaktere kennenzulernen. Und es ist toll, zu beobachten, wie sich junge Schiedsrichter weiterentwickeln und mit ihren Leistungen irgendwann für höchste Ausgaben empfehlen.

Gab es in all den Jahren Kuriositäten?

Da gab es einige, aber ich bin zur äußersten Verschwiegenheit verpflichtet. (lacht) Aber im Ernst – Ende 2008 sollte Michael Kempter das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge pfeifen. Das Spiel wurde abgesagt, als das Gespann schon im Flieger saß. Ich habe die Herrschaften dann abgeholt und wir sind gemeinsam auf den Striezelmarkt gegangen. Das war ein schöner Abend. (lacht)

Danke allen Schwarz-Gelben, die sich Tag für Tag, Woche für Woche ehrenamtlich für unsere Sportgemeinschaft engagieren! Ohne euch wäre unser Verein nicht vorstellbar. Ohne euch geht bei uns nix!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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