Verein
18. Februar 2013 // 13.37 Uhr

„Ich wollte mir ein Stück Dynamo nach Hause holen.“

Ex-Dynamo Levente Csik reserviert sich eine Dynamo-Jubiläumsuhr


Die Dynamo-Jubiläumsuhr weckt Begeisterung und erfreut sich großer Nachfrage. Auch Levente Csik hat sich ein Exemplar der limitierten Edition reserviert. Der ehemalige Dresdner Verteidiger spielte von 2001 bis 2007 im Trikot der Schwarz-Gelben und erlebte in dieser Zeit alle Höhen und Tiefen des Fußballgeschäfts. Er war Teil der Erfolgsmannschaft unter Christoph Franke, die von der Oberliga  bis in die 2. Bundesliga aufstieg und 2003 den Sachsenpokal gewann, erlebte aber auch 2006 den Wiederabstieg in die Regionalliga mit.

Wir fragten Levente, was ihn dazu bewogen hat, sich eine der „schwarz-gelben“ Uhren zu sichern und wollten etwas über seine emotionale Verbindung zu Dynamo wissen. Außerdem verriet er uns, wofür er Dynamos Ex-Keeper Ignjac Kresic bis heute dankbar ist.

Levente, viele erinnern sich noch gut an dich als sympathische Persönlichkeit und hervorragenden Verteidiger. Hast du die Entwicklung der Dynamo-Mannschaft seit deinem Weggang weiter beobachtet?Ich verfolge noch fast täglich das Geschehen bei der SGD. Die Jahre in Dresden waren die schönsten meiner Fußballkarriere, die ich nie vergessen werde. Ich wünsche der Mannschaft von ganzem Herzen alles Gute und hoffe, dass sie mit dem neuen Trainer Peter Pacult den Klassenerhalt schaffen wird.

{media-right}Du hast dir eine Jubiläumsuhr der Glashütter Dynamo-Sonderedition gesichert. Was hat dich dazu bewogen?

Ich wollte mir zum einen etwas von Dynamo zu mir nach Hause holen, das mich an diese großartige Zeit erinnert. Zum anderen wollte ich damit den Verein, die Mannschaft und den Nachwuchs unterstützen und ihnen etwas Gutes tun. Ich freue mich sehr, dass ich noch eine Uhr reservieren konnte. Ich glaube, sie wird für mich sowohl als Erinnerung als auch als Gegenstand sehr wertvoll sein.

Du warst mit den Aufstiegen von 2002 und 2004 sowie dem Sachsenpokalgewinn 2003 entscheidend an  Schlüsselmomenten der jüngeren Dynamo-Geschichte beteiligt. Was waren rückblickend deine persönlichen Höhepunkte dieser Zeit, mit welchen Gefühlen denkst du an deine Zeit bei Dynamo zurück?

Die Highlights waren sicherlich die zwei Aufstiege. In der Oberliga waren die Bedingungen damals sehr schwierig. Der Aufstieg in die Regionalliga bewahrte den Verein sportlich und finanziell vor dem Ruin. Wir hatten damals ein super Team, das von Christoph Franke hervorragend zusammengestellt war. Die Mannschaft stand zusammen wie ein Mann – auf dem Spielfeld und außerhalb. Mit dem Aufstieg 2004 in die 2. Bundesliga waren das sicherlich die schönsten Jahre. Aber auch die Spiele in der 2. Bundesliga waren sehr intensiv, mit vielen Höhen und Tiefen. Im zweiten Jahr folgte dann ja leider der Abstieg. Aber auch das gehört zum Fußball. Auch der Gewinn des Sachsenpokals 2003 war für mich ein Highlight.

Ein Moment, den du selbst sicher nie vergessen wirst, war im Relegationsspiel 2002 gegen die Hertha-Amateure, als du in der 4. Spielminute einen Elfmeter verursacht hast. Bist du heute noch dankbar, dass Ignjac Kresic den Ball damals gehalten hat?

Ja, das hätte auch schiefgehen können (lacht). Es war ein Konter der Berliner, der von mir nur durch ein Foul unterbunden werden konnte. Das  war eine Riesentat von Kresic. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn wir damals das 0:1 bekommen hätten. So konnten wir das Spiel mit 1:0 gewinnen. Man hat in solchen Situationen nur Sekundenbruchteile um zu überlegen. Ich habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Dank der Hilfe von Ignjac ist das ja letztlich auch gelungen.

Levente, vielen Dank für das Gespräch.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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