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14. August 2026 // 10.20 Uhr

SGD-Frauen starten in die Saison

Die Frauenmannschaft der SGD bei der Erwärmung vor dem Spiel.

Erst Sachsenpokal, dann Landesliga für Schwarz-Gelb


Nach zwei Aufstiegen in zwei Jahren wartet auf die Frauenmannschaft der SG Dynamo Dresden in der Saison 2026/27 die nächste große Herausforderung. Nach der souveränen Meisterschaft in der Landesklasse Ost gehen die Schwarz-Gelben erstmals in der Landesliga Sachsen an den Start und wollen dort ihre beeindruckende Entwicklung der vergangenen beiden Jahre fortsetzen. Am Wochenende startet mit der Partie im Landespokal die Pflichtspielsaison.

Dabei beginnt die neue Spielzeit auch mit einem Wechsel an der Seitenlinie. Steffen Illner hat im Sommer das Amt des Cheftrainers übernommen und tritt die Nachfolge von Renè Müller an, der die 2024 neu gegründete Mannschaft zu zwei Meisterschaften und zwei Aufstiegen geführt hatte. Der 57-jährige Illner besitzt die B-Lizenz, bringt langjährige Trainererfahrung mit und war zuletzt beim SV Bannewitz tätig. Gemeinsam mit Co-Trainer Lars Jungnickel und Co-Trainerin sowie Mannschaftsleiterin Karina Ditschler soll er die nächsten Entwicklungsschritte der Dynamo-Frauen gestalten. „Ich habe mich sehr gut eingelebt, aber die Mannschaft hat es mir auch sehr leicht gemacht. Ich fühle mich pudelwohl, habe ein tolles Trainerteam und bin überzeugt, dass wir die Vorbereitung gemeinsam optimal nutzen konnten“, sagt Steffen Illner nach seinen ersten Wochen bei der SGD.

Erfolgreicher Start in die Vorbereitung

Die ersten Wochen unter dem neuen Cheftrainer standen ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Vorbereitung auf das höhere Spielniveau. Einen gelungenen Auftakt feierten die Schwarz-Gelben am 12. Juli im Rahmen der Reise durchs Dynamoland beim SV Eintracht Ortrand. Im ersten Testspiel setzte sich die SGD souverän mit 5:0 durch und sammelte damit direkt ein positives Erfolgserlebnis. Es folgten weitere Testspiele, unter anderem gegen den FC Energie Cottbus, den Chemnitzer FC, den 1.FFV Erfurt.

Neben den Ergebnissen stand in der Vorbereitung vor allem die Weiterentwicklung der Mannschaft im Mittelpunkt. Mit dem Sprung in die Landesliga steigen schließlich auch die Anforderungen an Tempo, Physis und taktische Abläufe. „Der Fokus lag ganz klar darauf, dass wir alle Spielerinnen besser machen und eine Mannschaft formen wollen. Durch Neuzugänge aus den Juniorinnen sowie externe Zugänge galt es, sich schnell aneinander zu gewöhnen, um dann Stück für Stück den nächsten Schritt gehen zu können“, so Illner. Die vergangenen beiden Jahre haben jedoch gezeigt, wie schnell sich die noch junge Frauenabteilung der Sportgemeinschaft entwickelt hat.

Neue Gesichter im schwarz-gelben Kader

Auch personell hat sich der Kader zur neuen Spielzeit geändert. Im aktuellen Aufgebot finden sich mit Nika Weigand, Angeline Semper oder Anika Metzner einige neue Namen gegenüber dem Kader der vergangenen Saison. Gerade Anika Metzner, in den zurückliegenden Jahren mit Einsätzen in der Frauen-Bundesliga, bringt jede Menge Erfahrung aus den Stationen in Jena und Leipzig sowie den U-Nationalmannschaften mit. Auch Illner freut sich über den prominenten Neuzugang: „Anika hat sich schnell integriert und direkt eine Führungsrolle auf und neben dem Platz eingenommen. Fußballerisch und menschlich passt sie perfekt in unser Team.“ Damit erhält die Mannschaft zusätzliche Breite und zugleich viel junges Entwicklungspotenzial.

Gleichzeitig bleibt ein großer Teil des bewährten Kerns erhalten. Spielerinnen wie Jennifer Uhlmann, Anne-Sophie Gleisberg, Annemarie Hörr, Patricia Appel, Aline Bartlick oder Jo Anne Klinger bringen Erfahrung und Kontinuität in eine Mannschaft, die sich nun auf einem höheren sportlichen Niveau beweisen möchte.

Neue Herausforderung Landesliga

Nach der Stadtmeisterschaft in der Premierensaison 2024/25 und dem direkten Durchmarsch durch die Landesklasse Ost beginnt für die Dynamo-Frauen nun ein neues Kapitel.

Die Landesliga Sachsen dürfte der Mannschaft deutlich mehr abverlangen. Die Gegner werden stärker, die Spiele enger und Fehler konsequenter bestraft. Gleichzeitig bietet die neue Spielklasse die Möglichkeit, den Frauenfußball bei der SGD sportlich weiterzuentwickeln und nachhaltig auf einem höheren Niveau zu etablieren.

Die Zielsetzung für die kommende Saison sollte deshalb nicht allein über die Tabelle definiert werden. Vielmehr geht es darum, sich schnell an das Landesliga-Niveau anzupassen, die zahlreichen jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln und als Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen.

Mit der sportlichen Weiterentwicklung gibt es zur neuen Saison auch eine Anpassung der Eintrittspreise bei den Heimspielen der Frauenmannschaft. Für die Heimspiele auf dem Kunstrasenplatz des Rudolf-Harbig-Stadions sind an der Tageskasse Tickets für Vollzahler (5 Euro) und Ermäßigte* (3 Euro) erhältlich.

Damit bleibt der Besuch des Dynamo-Frauen auch in der Landesliga zu familien-freundlichen Preisen möglich. Gleichzeitig sollte die stetig wachsende Frauenabteilung auch abseits des Platzes weiterentwickelt und den Heimspielen ein angemessener Rahmen geboten werden.

Pflichtspielauftakt in Leipzig

Die Voraussetzungen für eine spannende Saison sind geschaffen. Ein neuer Trainer, neue Spielerinnen, eine höhere Spielklasse und eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt hat, dass sie sich schnell weiterentwickeln kann. Nun wartet die bislang größte sportliche Herausforderung auf die Dynamo-Frauen.

Den Start in die Pflichtspielsaison macht die Frauenmannschaft am Sonntag, dem 16. August im Landespokal. Dann trifft die Mannschaft von Steffen Illner auswärts auf die SG Leipziger Verkehrsbetriebe. Anstoß gegen das Team aus der Sachsenklasse Nord ist dann um 14 Uhr.

*Schüler, Auszubildende, Studenten bis 25 Jahre, Bürgergeldempfänger, Dresden-Pass-Inhaber, Rentner, Menschen mit Schwerbehinderung, Freiwilligenausweis


 

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