SGD verzichtet auf Reform-Abstimmung
Veränderte Pläne schaffen Unverständnis
Die SG Dynamo Dresden hat sich kurzfristig gegen eine Teilnahme an der Abstimmung zur Regionalliga-Reform entschieden. Diese ist für den heutigen Montag, dem 29. Juni angesetzt. Die SGD hatte zunächst per Brief-Abstimmung teilgenommen, diese jedoch aufgrund der veränderten Grundvoraussetzungen zurückgezogen.
„Zum Zeitpunkt unserer Abstimmung sind wir klar von der ursprünglichen Konzeption mit 20 Teilnehmern pro Regionalliga-Staffel ausgegangen. Unter den jetzt veränderten Parametern ist es für uns nicht vertretbar, für ein Modell zu stimmen, welches nicht im Interesse der Vereine ist. Wir wünschen uns hierbei eine zeitnahe Aufklärung unter Einbeziehung der Vereine, um eine geordnete Abstimmung vollziehen zu können“, sagt Stephan Zimmermann, Geschäftsführer der SGD.
Die ursprünglich vorgesehenen Pläne zur Reform der Regionalligen hatte vorgesehen, dass für das Kompass-Modell die die Staffeln mit 20 Teams an den Start gehen. Kurzfristig wurde jedoch bekannt, dass die Verbände eine Staffeleinteilung mit 18 Teams planen. Dies stellt einen klaren Nachteil für kleinere Vereine im Vergleich zur ursprünglich durch eine Arbeitsgruppe des DFB erarbeiteten Konzepts dar. Unter den ursprünglichen Voraussetzungen hätte die SGD für das Kompass-Modell gestimmt.
