saison20122013
19. April 2013 // 18.23 Uhr

Duell mit Spannung

Dynamo gegen Energie verspricht nicht nur den Worten nach eine hohe Spannung, sondern steht auch für ein Duell, das am Sonntagnachmittag für ordentlich Begeisterung sorgen wird. Zum einen ist die heimische Bude rappelvoll, zum anderen brauchen die Schwarz-Gelben im Kampf um den Klassenerhalt drei wichtige Punkte. Dabei zählen sie auch auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Nicht jeder war vor einer Woche glücklich, als gerade die Cottbuser vor eigener Kulisse einem der direkten Konkurrenten der Dresdner, dem VfL Bochum, kein Paroli bieten konnten. Auch Sebastian Schuppan gehörte dazu, doch für ihn liegt der Fokus auf anderen Dingen: „Wir können niemandem vorwerfen, dass er nicht für uns spielt. Das wäre schlechter Stil und eine Ausrede“, sagte der Abwehrspieler, der sich und seine Kollegen in der Pflicht sieht: „Wir wollen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und einen Sieg einfahren. Wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, sehen wir nach dem Spieltag, wo wir stehen.“

Im Vorgespräch zur Partie verweist Schuppan, der von 2002 bis 2008 in der Lausitz kickte, auf die Rolle, die Energie in der Liga spielt. „Sie haben in den letzten Jahren das geschafft, wovon in Dresden alle noch träumen, nämlich 1. Liga zu spielen. Durch die Zeit in der Bundesliga konnten sie ihre Strukturen und das Umfeld deutlich verbessern, das ist ein Vorteil“, sagt der 26-Jährige, der jedoch keinen großen Unterschied in der Qualität beider Mannschaften sieht. „Ich sehe uns nicht so weit entfernt. Cottbus spielte eine gute Hinrunde, in der Rückrunde hatten sie so ihre kleinen Probleme. Vielleicht können wir das nutzen.“

Entscheidend könnte am Sonntag die Tagesform werden, denn beide Teams werden sich nicht verstecken. Dynamo hat das Interesse, im Heimspiel aufmerksam und kampfstark aufzutreten, die Gäste wollen den Verdacht vermeiden, sie könnten den Hausherren möglicherweise ostdeutsche Schützenhilfe gewähren. Der Druck liegt auf der Seite der Schwarz-Gelben, doch Sebastian Schuppan weiß damit umzugehen: „Wir stecken schon länger in der Situation drin und haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir damit umgehen können.“ Er verweist auf die spielerisch guten Auftritte, wenngleich diese nicht immer einen Punkterfolg brachten. Von einem Schicksalsspiel gegen Cottbus will er aber nichts wissen, da bei nur noch fünf ausstehenden Partien jede zum Endspiel wird. „Die Heimspiele“, weiß Schuppan, „sind für uns überlebenswichtig. Wenn wir diese gewinnen, können wir die Saison vielleicht schon ohne Relegation überstehen.“

Beim Erreichen des gemeinsamen Ziels muss Peter Pacult auf drei Spieler verzichten. Robert Koch vergrößert das Lazarett nach seinem Muskelfaserriss, den er sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Union Berlin zugezogen hatte. Vujadin Savic und Mickael Poté können auch nicht eingreifen, wenn am Sonntag das Duell gegen Energie Cottbus steigt. Die Lausitzer, für die der Aufstiegszug endgültig abgefahren ist, und die auch nach unten keine Sorgen mehr haben müssen, können befreit nach Dresden reisen und ebenso aufspielen. Fehlen werden ihnen Brenzka, Sörensen und Brinkmann, die verletzungsbedingt ausfallen. Nicht dabei ist auch Adlung, der von Trainer Rudi Bommer aus dem Kader der ersten Mannschaft verbannt wurde.

Sein Dresdner Kollege Peter Pacult hat seine 18 Mann dagegen schon fast sicher und ließ auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verlauten, dass er noch überlegt, wen er auf die Bank setzt. Einer der 19 fitten Spieler muss zwangsläufig draußen bleiben, und so darf bis zum Anpfiff wieder gerätselt werden, ob der Österreicher seine Startelf unverändert belässt oder doch einige Änderungen vornimmt.

Vor allem in der Offensive bleiben Fragezeichen. „Uns fehlt der berühmte Knipser in der Mannschaft“, weiß Pacult, „also müssen wir auf andere Tugenden setzen.“ Für den Coach sind das vor allem Laufbereitschaft und Ballsicherheit, die in dieser Woche im Training verstärkt auf dem Programm standen. Auch der 53-Jährige richtet seinen Blick nur auf die eigenen Spieler. „Cottbus hat Profis, auf die wir aufpassen müssen, aber das wissen wir und werden uns darauf vorbereiten.“ Seine Energie will der Trainer vor allem dafür verwenden, um seine Schützlinge auf die letzten wichtigen Spiele einzustellen. „Ich verschwende keine Gedanken daran, was auf anderen Plätzen passiert“, gibt er deutlich zu verstehen. Pacult ist eben ein Typ, der sich auf die Dinge konzentriert, die er selbst beeinflussen kann.

Die Partie am Sonntag beginnt um 13.30 Uhr. Die Stadiontore werden in gewohnter Weise bereits zwei Stunden vorher geöffnet. Die Tageskassen bleiben geschlossen. Etwa 1.800 Fans der Lausitzer werden in Dresden erwartet. Die Begegnung steht unter der Leitung von Peter Sippel aus München, der als Schiedsrichter auch schon in der letzten Saison das Heimspiel gegen Cottbus pfiff. Damals gewann Dynamo mit 2:1.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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