saison20122013
05. November 2012 // 15.41 Uhr

Herausforderung am Millerntor: Dynamo will sich positiv zeigen

Die SG Dynamo Dresden zu Gast beim FC St. Pauli – dieses Duell war vor gut einem Jahr ein Fußballspiel zwischen dem Aufsteiger aus Sachsen und dem Bundesliga-Absteiger aus der Hansestadt, das die Kiez-Kicker trotz Rückstand am Ende noch mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Nun treffen die beiden populären Traditionsvereine erneut aufeinander, doch die Vorzeichen sind diesmal ein wenig anders verteilt. Gemeinsam haben beide Mannschaften, dass sie aktuell tief im Tabellenkeller der 2. Bundesliga stecken und wäre es nicht erst der 11. Spieltag der laufenden Saison, würde man ziemlich sicher von einem Abstiegsduell mit wegweisendem Charakter sprechen können. Für den FC St. Pauli führt der Weg bei einem Heimsieg an Dynamo vorbei, für die Schwarz-Gelben könnte er in diesem Fall steinig und schwierig werden. Nach der Niederlage im eigenen Stadion gegen den Spitzenreiter wartet auf Dynamo am Millerntor eine neue Chance, sich positiv zu präsentieren und vor allem dafür zu sorgen, dass im manchmal zu erwartungsvollem Umfeld des Vereins keine Unruhe aufkommt.

Dynamo-Trainer Ralf Loose muss für die Partie auf einige wichtige Akteure verzichten, doch als Problem will er das nicht gelten lassen: „Wir müssen diesen Umstand als Herausforderung annehmen, weil es in der Meisterschaft dazugehört, dass jemand nicht zum Einsatz kommen kann“, sagt der Coach und verweist auf seinen Kader, der groß genug ist, um die Ausfälle von Robert Koch, Romain Brégerie (beide nach Platzverweis gesperrt) und Filip Trojan zu verkraften. Der Tscheche erlitt im Trainingsbetrieb eine schmerzhafte Prellung am Schienbein und fehlt gegen seinen ehemaligen Club. „Wir können mit elf Spielern beginnen und ein Team nominieren, dass hochmotiviert und konzentriert zu Werke geht“, sagt Loose, der sich noch nicht sicher sein kann, ob sein bester Stürmer mit nach Hamburg reisen kann. Mickael Poté laboriert an einem Magen-Darm-Infekt und musste eine Trainingspause einlegen. „Wir warten ab“, sagt der Coach und sieht den möglichen Ausfall des Torjägers nicht als Hindernis. „Wenn er nicht dabei sein kann, bekommen die eine Chance, die sonst nicht spielen.“ Vor allem im offensiven Bereich besitzt der 49-Jährige verschiedene Optionen und kann variabel reagieren. In der Innenverteidigung hat Bjarne Thoelke die besten Karten, um den gesperrten Romain Brégerie zu ersetzen. „Er hat in der ganzen Zeit seit seinem Wechsel nach Dresden hervorragend trainiert und schon in Sandhausen eine solide Leistung abgeliefert“, lobt ihn Ralf Loose. „Nachdem ihn die Verletzung ein Stück zurückgeworfen hat, ist er jetzt wieder im Kommen.“ Der Abwehrspieler selbst freut sich auf den Kick am Millerntor, sieht darin aber kein besonderes Spiel, auf das er sich besonders vorbereiten will. „Jede Partie ist wichtig und ich werde wie immer meine Konzentration hochhalten und alles geben.“ Neben der Startelf steht auch noch ein Fragezeichen hinter dem Amt des Kapitäns, über das sich Ralf Loose noch keine Gedanken machen wollte: „Ich traue mich noch nicht an dieses Thema ran, weil sonst die Gefahr besteht, dass derjenige vielleicht auch noch krank wird“, meinte er nur mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Die Kiez-Kicker stehen derzeit nach einer guten letzten Saison und dem knapp verpassten Aufstieg nur auf dem vorletzten Tabellenplatz und wechselten nach der Heimniederlage am 7. Spieltag gegen den VfR Aalen ihren Trainer aus. Michael Frontzeck übernahm das Ruder von Andre Schubert, blieb in seinen bisherigen drei Punktspielen allerdings noch sieglos. Nur einmal konnte der FC St. Pauli in dieser Saison bisher gewinnen, am 4. Spieltag gab es einen 2:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Sandhausen. Das Millerntor gilt trotzdem als Festung, aus der von den letzten 15 Gegnern nur die Aalener vor wenigen Wochen alle drei Punkte entführen konnten. Positives für Dresden verspricht die gemeinsame Bilanz ingesamt, denn in bisher sechs Duellen konnten die Kiez-Kicker nur einmal siegreich sein.

Die Partie zwischen dem FC St. Pauli und der SG Dynamo Dresden wird am Sonntag um 13:30 Uhr von Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin angepfiffen. Die Stadiontore öffnen um 12 Uhr. Die Tageskassen bleiben geschlossen, weil das Stadion ausverkauft sein wird. Insgesamt erwartet der Kiez-Klub über 24.000 Zuschauer, davon etwa 2.400 schwarz-gelbe Fans.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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