saison20112012
20. September 2012 // 14.21 Uhr

Koch versalzt Braunschweig die Suppe

23 Torschüsse für die Eintracht, neun für Dynamo, acht Ecken für die Gastgeber, nur eine für Dresden – die Statistik spricht Bände, aber im Fußball zählen die Tore. Und die schoss im fast ausverkauften Eintracht-Stadion die Elf von Ralf Loose.

Der Trainer der Schwarz-Gelben hatte mit Giannis Papadopoulos einen dritten Sechser ins Mittelfeld gestellt und reagierte damit auf die Offensivkraft der Braunschweiger, die mit zwei Stürmern für Gefahr sorgen wollten. Die Hausherren ließen sich nach dem Anpfiff nicht lange bitten und suchten den Weg zum Tor. Mit schnellen Zuspielen in den Strafraum setzen sie die Dynamo-Abwehr unter Druck. Es war etwa eine Viertelstunde vergangen, als Filip Trojan mit einem Lupfer die erste Chance für Dynamo hatte. Kurz darauf schraubte sich Mickael Poté vor dem Strafraum der Braunschweiger weit nach oben. Seine Kopfballablage landete bei Robert Koch, der mit rechts auf das Tor schoss. Sein Ball wurde dabei noch leicht abgefälscht und für den Eintracht-Keeeper Daniel Davari immer länger. Links unten schlug die Kugel schließlich ein und es stand 1:0 für Dynamo.

Die Gastgeber schienen von diesem überraschenden Rückstand etwas beeindruckt zu sein, doch nach wenigen Minuten rollten die Angriffe wieder auf das Tor von Wolfgang Hesl. Nach einer Ecke musste der Schlussmann dann sein ganzes Können aufbringen. Aus Nahdistanz kam der Ball, noch abgefälscht von Gueye, direkt auf ihn zu, doch mit einem sensationellen Reflex bewahrte er seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Kurz darauf landete der Torwart selbst in den Maschen, als er nach einem erneuten Freistoß wieder zur Stelle war und das Leder aus der Gefahrenzone boxte. Auch der Pfosten war mit Dynamo verbunden, als Nico Zimmermann per Kopf den Ball Richtung Tor bugsierte und Wolfgang Hesl geschlagen schien. Mit Glück und einer souveränen Abwehrleistung konnte Dynamo die knappe Führung aber bis in die Halbzeit retten. Ralf Loose ließ dabei Cheik Gueye in der Kabine, der mit einer Verwarnung gelb-rot gefährdet war. Für ihn rückte Florian Jungwirth auf die Rechtsverteidigerposition, während der eingewechselte Martin Stoll die Innenverteidigung verstärkte.

Das sollte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit auszahlen. Nicht nur, weil die Braunschweiger wie erwartet mit Wut und Elan zurück auf den Rasen kamen, sondern Martin Stoll mit dem besten Zweikampfwert aller Dresdner (82 Prozent) das Spiel beendete. Gemeinsam mit Romain Bregerie ließen die beiden Innenverteidiger im Strafraum die Eintracht-Spieler verzweifeln. Nach dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte durften dann aber wieder die mitgereisten Dresdner jubeln. Poté schirmte im Strafraum den Ball ab, der Klärungsversuch der Braunschweiger landete als Bogenlampe bei Robert Koch auf dem Fuß, der den Ball volley mit links völlig freistehend direkt ins Gehäuse beförderte. Daniel Davari blieb ohne Chance. Mit dem 2:0 war das Bemühen der Hausherren auf den Kopf gestellt, ins Spiel zurück zu finden. Auch die Zuschauer wähnten sich im falschen Film, denn während Braunschweig zahlreiche Versuche unternahm, den Ball im Tor unterzubringen, glänzte Dresden mit unglaublicher Effektivität. Zwei Tore bei drei Chancen brachten die Vorentscheidung. Obwohl die Gastgeber anschließend alles nach vorn warfen und in ihren Aktionen entweder glücklos oder umständlich agierten, ließ die gut aufgestellte Mannschaft der Schwarz-Gelben nichts mehr anbrennen.

Mit einem glücklichen, aber doch verdienten Auswärtssieg findet Dynamo Dresden mit 14 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle und kann nun mit einem guten Gefühl zum Pokalhit nach Dortmund reisen.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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