1. Mannschaft
21. November 2013 // 15.18 Uhr

„Wir wissen, wo wir herkommen!“

Fünf Fragen an Jan Mauersberger


Am Sonntag trifft die SGD auf den mit Abstand besten Aufsteiger der laufenden Zweitliga-Saison. Mit 20 Punkten ist der Karlsruher SC furios in die Spielzeit gestartet und steht nach 14 Spielen auf Tabellenplatz 6.

Wir sprachen vor dem Duell am Sonntag im Wildparkstadion mit Jan Mauersberger über Bastian Schweinsteiger, Thorsten Schulz und eine bittere Knieverletzung. Außerdem verriet uns der 28-jährige Innenverteidiger persönliche Ziele und philosophierte mit uns über die Träume von Markus Kauczinski und Jens Todt.Jan, du hast beim FC Bayern München ab der E-Jugend alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen und konntest mit den A- und B-Junioren die Deutsche Meisterschaft feiern. Bei der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters hast du unter anderem mit Bastian Schweinsteiger zusammengespielt. Konntest du dir damals von „Schweini“ etwas abschauen?

Da wir auf verschiedenen Positionen spielen, war das eher weniger der Fall. Bei Basti ging es dann nach einem sehr guten DFB-Pokalspiel der Amateure gegen Schalke auf einmal ganz schnell. Aber es gab ja auch noch viele weitere richtig gute Jungs mit denen ich zusammenspielen durfte. Bereits ab der E-Jugend für ein paar Jahre übrigens auch mit Thorsten Schulz, der damals einer der beiden Kapitäne war.

Am 20.09.2005 schien deine Karriere vor dem Durchbruch zu stehen. Beim Auswärtsspiel in Frankfurt standest du im Aufgebot der Profimannschaft des FC Bayern und durftest neben Mehmet Scholl, Zé Roberto und Ex-Dynamo Jens Jeremies auf der Bank Platz nehmen. Welche Erinnerungen hast du an das Spiel?

Ich bin damals zum Training der Amateure gekommen, als mir Hermann Gerland in seiner trockenen Art mitteilte, dass ich wieder nach Hause gehen und pünktlich am Mittag am Flughafen sein soll. Natürlich habe ich mich auf den Trip gefreut. Da ich bereits die ersten beiden Wochen der Vorbereitung bei den Profis absolvieren durfte, und auch immer wieder Spieler wie z.B. Mehmet Scholl nach ihren Verletzungen bei den Amateuren Spielpraxis sammelten, kannte ich die meisten Spieler bereits und wurde super aufgenommen. Dass wir das Spiel durch ein spätes Tor von Paolo Guerrero mit 1:0 gewannen, war natürlich fantastisch!  

Eine schwere Knieverletzung verbaute dir nach dem Spiel bei Eintracht Frankfurt weitere Nominierungen für das Profiteam der Bayern und verhinderte deinen ersten Bundesligaeinsatz. Über die Stationen Greuther Fürth und VfL Osnabrück bist du beim Karlsruher SC gelandet. Dein Trainer Markus Kauczinski und Sportdirektor Jens Todt gaben neulich im Kicker zu verstehen, dass in Karlsruhe mehr als nur der Klassenerhalt möglich ist. Wäre es nicht was, mit dem KSC in der Bundesliga aufzulaufen?

Als ich letztes Jahr zum KSC kam, habe ich mir als persönliches Ziel gesteckt, diese Saison mein 100. Zweitligaspiel mit dem KSC zu bestreiten. Nachdem das bereits erreicht ist, muss man sich ja ein neues Ziel setzen und darf dabei sicher auch ein bisschen träumen. Aber Spaß beiseite, ich bin Realist und das bedeutet: Wir wissen, wo wir herkommen und möchten so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. 

Im Mai 2011 musstest du mit dem VfL Osnabrück als Zweitligist in die Relegation gegen Dynamo Dresden. Das Hinspiel verlief für euch ganz gut, denn mit dem 1:1 konntet ihr das wichtige Auswärtstor erzielen. Beim Rückspiel in Osnabrück lief nach deinem Führungstreffer alles bestens, bis Cristian Fiel zum Freistoß antrat. Was ging dir nach dem Ausgleichstreffer durch den Kopf?

Dass dieser für uns unglücklich abgefälschte Freistoß ein Knackpunkt im Rückspiel war, ist schwer zu leugnen. Leider haben in beiden Partien zu wenig Spieler ihre Normalform erreicht und dazu kam, dass das Umfeld die Gefahr nicht erkannte, die ein 1:1 im Hinspiel birgt.

Am Sonntag spielst du wieder gegen Dynamo Dresden. Was erwartest du von der Begegnung gegen die Sachsen?

Auch wenn die Dresdner nach dem durchwachsenen Start in den letzten Wochen fleißig Punkte gesammelt haben, so spiegelt ihre Punkteausbeute noch immer nicht ihre eigentliche Qualität wieder. Für Sonntag erwarte ich ein kampfbetontes Spiel, in dem um jeden Zentimeter Rasen gefightet wird. Wir werden an unser Limit gehen müssen, um diese Dresdner Mannschaft zu schlagen!

Jan, vielen Dank für das Gespräch!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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