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05. Juni 2026 // 09.35 Uhr

Dynamos Olympiasieger tragen sich in Goldenes Buch ein

Gert Heidler trägt sich vor den Augen des Oberbürgermeister Hilbert ins Goldene Buch der Stadt Dresden ein.
Gert Heidler trägt sich vor den Augen des Oberbürgermeister Hilbert ins Goldene Buch der Stadt Dresden ein.

Gert Heidler und Hartmut Schade bei Empfang in Schloss Albrechtsburg


1976 holten die DDR-Fußballer in Montreal die Olympische Goldmedaille. 50 Jahre später durften sich die Spieler der SGD, welche damals in Kanada dabei waren, in das Goldene Buch der Stadt Dresden eintragen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte alle Medaillengewinner aus Dresden eingeladen, die bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren erfolgreich waren. Es kamen sowohl Ruderer und Gewichtheber als auch eine Eisschnellläuferin, denn erst seit 1994 alternieren Winter- und Sommerspiele im zweijährigen Rhythmus, vorher fanden sie jeweils im gleichen Jahr statt. Während die einen 1976 nach Montreal reisten, fuhren die anderen nach Innsbruck.

Gleich zu Beginn merkte Hilbert an, dass allein die Dresdner Sportler damals mehr Medaillen einfuhren als alle Deutschen bei den jüngsten Spielen zusammen. Und einen gehörigen Anteil hatte daran auch die SGD, denn gleich sechs Olympiasieger der DDR-Fußballmannschaft schnürten ihre Schuhe damals für Dynamo. Mit Gert Heidler und Hartmut Schade waren nun zwei von ihnen gekommen, um an der Zeremonie im Elbschloss teilzunehmen. Dieter Riedel und Gerd Weber konnten leider nicht vor Ort sein, werden den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt aber nachholen. Auch die leider nicht mehr unter uns weilenden „Dixie“ Dörner und Reinhard Häfner gehörten damals zum Team von Trainer Georg Buschner.

Beim Olympischen Fußballturnier 1976 blieb die DDR in der Vorrunde ohne Gegentor. Das 0:0 gegen Brasilien und ein 1:0-Erfolg über Spanien reichten zum Weiterkommen. Mit einem klaren 4:0 gegen Frankreich und einem 2:1 über der Sowjetunion qualifizierte sich die DDR für das Finale gegen Polen. Vor über 70.000 Zuschauern brachte Schade seine Mannschaft früh in Führung (7.), Magdeburgs Hoffmann legte schnell nach (14.). Zwar kamen die Polen zwischenzeitlich zum Anschluss, doch Häfners Treffer kurz vor Ende (84.) besiegelte den größten Triumph des DDR-Fußballs.


 

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