1. Mannschaft
12. Dezember 2012 // 17.30 Uhr

Dynamos Lombardei

Fans schieben Winterdienst im Stadion


Angesichts der verschneiten Trainingsanlage im Großen Garten hatte die Stadion Dresden Projektgesellschaft (PG) dem Verein am Dienstag angeboten, den Rasen im „glücksgas stadion“ für das Training der ersten Mannschaft zur Verfügung zu stellen. „Kurzfristig betrachtet ist diese Maßnahme sicher nicht wirtschaftlich“, erklärte Roland Wendt, Technischer Leiter der PG, am Mittwoch. „Die Rasenheizung unter Volllast kostet etwa 1.500 Euro am Tag. Außerdem nimmt der Rasen in seinem derzeitigen Zustand bei so einer Trainingseinheit auch einigen Schaden. Aber wenn wir in München was holen, dann haben wir alles richtig gemacht.“

{media-left}Dass die Mannschaft zum ersten Mal seit dem hiesigen Wintereinbruch unter regulären Bedingungen trainieren konnte, verdankt sie auch sieben eifrigen Helfern, die sich am Morgen um 9 Uhr am Stadion einfanden. Franz Jehmlich, Dieter Knie, Silvio Ruff, Christian Weinhold, Jens Weisflog, Uwe Willig und Bernd Wohlgemuth folgten kurzentschlossen einem am Dienstagabend hier auf der Homepage veröffentlichten Aufruf und packten sich jeder einen Schneeschieber aus dem Stadion-„Geräteschuppen“. In einer knappen Stunde befreiten sie den heiligen Rasen von der „weißen Pracht“, die der Rasenheizung noch standgehalten hatte. Der Einsatz von Maschinen war auf dem weichen Platz nicht möglich, „weil sich die Halme dann gar nicht mehr aufgerichtet hätten“, so Roland Wendt.

Danach ging's gemeinsam rüber auf's Trainingsgelände im Großen Garten, wo auch der kleinere der beiden Plätze noch deutlich von der Schneelast erleichtert wurde. Dabei zeigte sich, dass insgesamt neun Männer durchaus genauso schnell vorankommen, wie ein Räumfahrzeug. Weil es hier keine Rasenheizung gibt, wurde allerdings kaum ein Grashalm sichtbar.

{media-right}Zu guter Letzt halfen die freiwilligen Winterdienstler noch, zwei Großfeldtore vom Trainingsgelände über die Lennéstraße ins Stadion zu schaffen. Kurz nach 11 Uhr schauten einander zufriedene und gut durchblutete Gesichter an: Das Werk war verrichtet und die Zeit für einen heißen Kaffee gekommen.

Da der Himmel über Dresden heute kaum noch Schneeflocken ausspuckte, fand die Zweitligamannschaft am Nachmittag Trainingsbedingungen vor, die denen in der Lombardei kaum nachstanden. Dorthin – nach Norditalien – hatte sich gestern der TSV 1860 München begeben, um sich in einem Trainingslager auf die Partie am Sonntag vernünftig vorbereiten zu können.

{media-left}Dynamos Sportlicher Leiter Steffen Menze nutzte das Training, auf einem sehr gut bespielbaren Boden, um insbesondere an der taktischen Grundausrichtung der Mannschaft zu arbeiten und ließ immer wieder Überzahl- und Umschaltspiel über nahezu das gesamte Spielfeld im „glücksgas stadion“ trainieren. Pavel Fort und Cüneyt Köz stiegen am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein und absolvierten die komplette Einheit ohne Probleme.

Dynamo Dresden bedankt sich ganz herzlich bei den freiwilligen Helfern und der Stadion Dresden Projektgesellschaft, die gemeinsam dazu beigetragen haben, den Zweitliga-Profis einen ordentlichen Trainingsplatz bereitzustellen. Ob in dieser Woche weitere Einheiten im Stadion stattfinden werden, wird kurzfristig entschieden.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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