saison20182019
18. März 2019 // 15.20 Uhr

Den Gegner auf Distanz gehalten

Die SG Dynamo Dresden trennt sich 1:1 (0:1) vom 1. FC Magdeburg. Rother brachte die Gäste im ersten Durchgang in Führung, Röser glich das Ostduell spät aus.

30.500 Zuschauer waren am Samstagnachmittag im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion dabei.

Dynamos Cheftrainer Cristian Fiel nahm drei Veränderungen im Vergleich zum Heimspiel gegen Bochum vor: Für Burnic, Benatelli und Berko rücken Aosman, Gonther und Koné in die Anfangsformation.

Die erste Schrecksekunde erlebte Dynamo. Nach einem langen Ball war Schubert draußen, um außerhalb des 16ers gegen Bülter zu klären, rutschte aus, aber Aosman konnte die Kugel abräumen (10.).

Zwei Minuten später zeigte sich Duljevic rechts am Fünfmeterraum, musste unter Bedrängnis abkappen, konnte aber ablegen auf Wahlqvist, dessen Abschluss über den Kasten ging.

Auch die nächste Szene gehörte der SGD. Müller gab den Ball flach in den Strafraum, Aosman ließ instinktiv für Koné passieren, doch sechs Meter zentral vorm Tor war im letzten Moment ein langes Magdeburger Bein zur Stelle (21.).

Die Sportgemeinschaft blieb weiter am Drücker und suchte nach Lücken in den blau-weißen Ketten. Ebert setzte Aosman ein, der auf nassem Untergrund aus 19 Metern den Abschluss suchte, FCM-Schlussmann Loria hatte den Ball im Nachfassen (28.).

Dresden zog den Gegner hinten immer wieder gut auseinander, doch häufig schnappte die Gästeabwehr im letzten Moment zu. Nach vorne zeigten die Bördestädter wenig – und gingen dann doch um ein Haar in Führung. Nach einem Ballgewinn ging es mal flott über die rechte Angriffsseite, die flache Eingabe drückte Lohkemper über die Linie, stand dabei aber abseits (35.).

Aber die Nadelstichtaktik der Gäste sollte bis zur Halbzeitpause noch zum Erfolg führen. Bülter gab von links flach an den zweiten Pfosten, wo Rother ungedeckt war und den FCM nach vorn brachte (43.). Mit dem 0:1 ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang kam Möschl für Kreuzer ins Spiel – und kurz nach Wiederanpfiff klingelte es erneut auf der falschen Seite. Bülters Flachschuss von der Strafraumgrenze schlug neben dem Pfosten ein. Aber Schiedsrichter Daniel Siebert hatte eine Regelwidrigkeit erkannt und schon abgepfiffen (50.).

Dann Dynamo. Aosman öffnete aus dem Zentrum nach rechts, Wahlqvists nahm Duljevic mit, aber Magdeburgs Müller rettete für seinen Keeper (55.). Auf der anderen Seite rettete ebenfalls Müller, diesmal für Schwarz-Gelb, als er eine Eingabe von Bülter vorm einschussbereiten Müller zur Ecke klärte (60.).

Dann war Schubert gefordert, der nach einem Steilpass einen Schritt vor Lohkemper zur Stelle war (70.). Die Gäste ihrerseits schienen umso sicherer zu stehen, je länger der zweite Durchgang dauerte.

Die Uhr tickte gnadenlos runter. Dynamo wollte, aber Magdeburg stand. Bis zur 86. Minute. Atik flankte aus dem Halbfeld an den Fünfer, der eingewechselte Röser war zur Stelle und köpfte ein (1:1).

In einem auch atmosphärisch dichten Derby brannte die Hütte jetzt noch mal richtig, aber ein weiteres Tor fiel nicht. Mit dem Remis hielt die SGD den Gegner auf Distanz.

Nach der Länderspielpause fährt die SGD zum Sachsenderby. Anstoß im Erzgebirge ist am Montag, dem 1. April, um 20.30 Uhr.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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