saison20182019
19. Februar 2019 // 17.05 Uhr

Ein Missverständnis entscheidet das Spiel

Die SG Dynamo Dresden unterliegt in Hamburg vor 46.924 Zuschauern.

Die SGD schickte eine gegenüber dem Auswärtsspiel in Heidenheim auf vier Positionen veränderte Startelf ins Rennen: Ebert (C), Wahlqvist, Duljevic und Burnic mit seinem Pflichtspieldebüt begannen anstelle von Ballas, Atik, Berko und Atilgan.

Die ersten Szenen gehörte den Gastgebern: Der druckvolle Jatta ging links in die Tiefe, brachte den Ball in den Fünfer, wo Hamalainen mit der Grätsche seinen Schlussmann Schubert prüfte (3.).

Wieder war Schubert zur Stelle, als Jung nach einer Ecke aus fünf Metern mit dem Kopf abnahm (8.).

Dann die SGD mit ihrem ersten Akzent:  Koné rechts im 16er brachte den Ball hoch auf den zweiten Pfosten, dort legte Gonther wieder vors Tor, für Sekunden bekam keine Mannschaft Zugriff auf den Ball, dann ergab sich für Nikolaou elf Meter vorm Kasten die Abschlusschance – drüber (15.).

Kurz darauf brannte es schon wieder auf der anderen Seite. Narey legte von rechts flach an den zweiten Pfosten, wo Lasogga heranrutschte, dem HSV-Mittelstürmer fehlte eine Fußlänge, um die SGD in Rückstand zu bringen (18.). Vier Minuten später sorgte wieder Lasogga für Gefahr, als er eine Flanke von Jatta aus sechs Metern mit dem Kopf abnahm, aber dann doch deutlich vorbeidrückte. Hamalainen und Schubert standen sich beim Abwehrversuch ein wenig gegenseitig im Weg (22.).

Dann zweimal Dynamo: Nach einer von mehreren schönen Stafetten – die zu selten Gefahr fürs HSV-Tor erzeugten – kam Nikolaou im 16er zum Abschluss, brachte aber noch keinen Druck hinter die Kugel. Kurz darauf ging Wahlqvist rechts in den Strafraum, sucht Koné am Fünfmeterraum, aber sein Zuspiel geriet einen Tick zu steil, Pollersbeck war auf dem Posten (26.).

Dann die wohl beste Gelegenheit für Schwarz-Gelb in Durchgang eins: Nach Eberts Flanke vom rechten Strafraumeck verpasste Koné, aber am zweiten Pfosten stand Gonther und konnte aus sechs Metern volley abziehen. Der Abschluss war schwierig, weil der Ex-Hamburger nicht gut zur Kugel stand – Gonther raufte sich die Haare, drüber (30.).

Anschließend schwankte die Partie bis zur Halbzeit hin und her, Chancen hüben wie drüben. Wirklich zwingend aber wurden beide Teams nicht mehr. So stellten zwei Versuche der Gastgeber durch Douglas Santos (36.) und Holtby (43.) für SGD-Keeper Schubert kein Problem dar. Auf der anderen Seite waren aber auch die Möglichkeiten der Schwarz-Gelben nicht gefährlich genug: Wahlqvists Flanke von rechts etwa verpasste Benatelli in der Mitte vor dem Tor stehend knapp (36.).

Die letzte Aktion vor dem Pausenpfiff gehörte noch einmal Dynamo: Ecke von Ebert von rechts, abgewehrt. Und auch der zweite Versuch wurde von den Hamburgern geklärt (45.+1).

Nach dem Pausentee schickte Co-Trainer Ovid Hajou, der den krankheitsbedingt verhinderten Maik Walpurgis (starke Bronchitis) vertrat, seine Mannen unverändert wieder aufs Feld.

Lasogga setzte rund zehn Minuten das erste Ausrufezeichen im zweiten Durchgang, doch den aus vier Metern aufs Tor gesetzten Kopfball parierte Schubert stark (55.).

Beinahe im direkten Gegenzug hatte dann Koné das 1:0 für die Schwarz-gelben auf dem Fuß. Nach Pass von Nikolaou und einem Sololauf von der Mittellinie aus, bei dem der Angreifer HSV-Verteidiger Bates abschüttelte, landete der Abschluss aus sieben Metern aber in den Armen von HSV-Keeper Pollersbeck (56.).

Im Anschluss erhöhten die Gastgeber aus Hamburg den Druck auf das Dresdner Tor merklich, allerdings ohne Erfolg – auch weil SGD-Torwart Schubert einen Holtby-Abschluss aus sieben Metern ganz stark mit hochgerissenen Armen abwehren konnte, eine Glanztat, wie sie im Buche steht (69.).

Wenige Augenblicke später die nächste gute Gelegenheit für die Hausherren: Holtby setzte den eingewechselten Ito im Strafraum ein. Der Japaner setzte zu einem Schlenzball mit der rechten Innenseite auf halblinks an – drüber (80.).

Sieben Minute vor dem Ende verpasste Benatelli auf der anderen Seite die Möglichkeit zur Führung. Aus 15 Metern konnte die „Acht“ der SGD nach Doppelpass mit Koné zwar abziehen, bekam aber zu wenig Druck hinter den Ball. Leichte Beute für Pollersbeck (83.).

Und dann war es plötzlich geschehen – 1:0 für den HSV. Nach einem Missverständnis zwischen Schubert und Wahlqvist kam der Dresdner Schlussmann unnötig unter Gegnerdruck, wollte nach vorne klären und verlor den Ball an Holtby, der aus sieben Metern einschieben konnte (1:0, 85.).

Die letzten beiden Möglichkeiten der Partie noch einmal auf Gäste-Seite: Doch sowohl Atilgan mit Kopfball nach Ecke (90.) als auch Nikolaou (90.+3) verpassten den Lucky Punch.

So blieb es beim knappen Sieg für den Hamburger SV, einem aus Dresdner Sicht bitteren Ergebnis, hatten die Gäste sich doch bis zur 85. Minute mit allen Mitteln gegen den Favoriten gewehrt.

Für die SGD folgt am Sonntag, den 17.02. die nächste Aufgabe. Im Rudolf-Harbig-Stadion empfangen die Dresdner um 13:30 den SSV Jahn Regensburg.

Wer am Montag in Hamburg dabei war, ist wieder dazu aufgerufen, an der Umfrage des Fanprojekts Dresden teilzunehmen, um die Rahmenbedingungen rund um das Spiel mit allen beteiligten Partnern auswerten und verbessern zu können. Hier geht es direkt zum Fragebogen. Danke euch!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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