saison20192020
26. Februar 2020 // 14.46 Uhr

In allen Belangen zu wenig

Die SG Dynamo Dresden unterliegt Holstein Kiel am Samstag mit 1:2 (0:2). Vor 24.811 Zuschauern, darunter 890 Gäste, im Rudolf-Harbig-Stadion erzielten Iyoha (15.) und Özcan (30.) die Gästetore, während Ballas‘ Anschlusstreffer (79.) in der Schlussphase noch einmal für Hoffnung bei Schwarz-Gelb sorgte.

Dynamos Cheftrainer Cristian Fiel nahm zwei Veränderungen im Vergleich zum Auswärtsspiel in Hamburg vor: Ballas und Klingenburg rückten für Atik und den angeschlagenen Hamalainen in die Startelf.

Wie gegen Wiesbaden heizte der K-Block den Schwarz-Gelben bereits zur Erwärmung ein. Aber das Spiel startete unterkühlt – bis die Gäste mit der ersten Chance in Führung gingen. Nach einem Angriff über die linke Seite kam die Eingabe flach zu Iyoha, der am Fünfmeterraum trotz Bewachung direkt abnahm und Broll keine Chance ließ (0:1, 15.).

Nach dem Gegentreffer zeigte Dynamo sich angriffslustiger und kam zu ersten Gelegenheiten: Burnic schloss zentral von der Strafraumgrenze ab (17.), eine Minute später hatte Kreuzer aus 15 Metern halblinker Position freies Schussfeld, aber KSV-Keeper Gelios war beide Male auf dem Posten.

Doch Kiel bekam nach kurzer Druckphase der Sportgemeinschaft rasch wieder mehr Kontrolle – und zeigte sich vorm Tor kaltschnäuzig. Özcan wurde aus dem Zentrum heraus eingesetzt, behauptete sich im Zweikampf mit Ballas, drang in den 16er ein und schob den Ball flach links unten ein, erneut war Broll machtlos (0:2, 30.).

Die SGD hatte nun weniger vom Spiel, Chancen blieben aus. Die gefährlichste Szene vorm Pausenpfiff hatten die Störche durch Ignjovski, der nach einem Doppelpass vom linken Fünfmeterraumeck abzog, den Ball aus aussichtsreicher Position aber über den Balken setzte (39.).

Mit dem Zweitore-Rückstand ging es in die Kabine.

Cheftrainer Cristian Fiel reagierte in der Pause und nahm zwei Wechsel vor. Für Nikolaou und Kreuzer kamen C. Löwe und Atik in die Partie.

Letzterer versuchte unmittelbar nach Wiederanpfiff mit einem Freistoß von der linken Strafraumecke für Gefahr zu sorgen, die Kieler konnten die Situation aber klären (46.).

Ansonsten war die Anfangsphase des zweiten Durchgangs von kleineren Scharmützeln beider Teams im Mittelfeld geprägt.

In der 55. Minute hatte schließlich Klingenburg den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Der Mittelfeldspieler zog zentral im Strafraum stehend, acht Meter vor dem gegnerischen Gehäuse flach ab, traf den Ball aber nicht voll. Selbiger rauschte drei Meter am Kieler Kasten vorbei rechts ins Toraus.

Kurz darauf versuchte Koné etwas Schwung in die Partie zu bringen, schnappte sich die Kugel im Mittelkreis und marschierte bis zur Grundlinie. Den Flankenversuch von rechts auf den zentral wartenden Jeremejeff konnten die Gäste allerdings zur Ecke klären (60.).

Selbige trat C. Löwe zwar verheißungsvoll in Richtung des Fünfmeterraums, dort segelte der Ball aber an Freund und Feind vorbei ins Toraus.

Die SGD war nun bemüht, aber bei weitem nicht zwingend genug. Echte Gefahr für die Kieler Defensive konnte Schwarz-Gelb nicht produzieren.

Rund 20 Minuten vor Schluss kam mit Stor, der Burnic ersetzte, ein weiterer Offensiv-Spieler (69.). Die SGD blieb anschließend weiter bemüht, aber oft zu harmlos.

Bis zur 79. Minute, als Ballas aus 20 Metern einfach mal abzog und der Ball noch leicht abgefälscht im Tor einschlug. Der Anschluss. (1:2)

Aber es reichte nicht. Denn der SGD gelang es in der Folge nicht, weitere Gefahr auszustrahlen. Fernschüsse von Klingenburg (83.), Müller (85.) und Joker Stor aus 17 Metern (88.) verfehlten ihr Ziel.

In der Nachspielzeit dann noch einmal Aufregung im Kieler Strafraum. Aber Stor konnte eine Ballas-Flanke fünf Meter vor dem Kieler Tor nicht kontrollieren (90.+4), die Möglichkeit verpuffte und anschließend beendete Schiedsrichter Günsch die Partie.

Am 16. Spieltag wartet bereits das nächste Heimspiel im Rudolf-Harbig Stadion auf die SGD. Am Sonntag, dem 08.12., empfängt die Sportgemeinschaft den SV Sandhausen. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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