saison20132014
11. Oktober 2013 // 23.22 Uhr

„Maximale Erkenntnisse“

Die SG Dynamo Dresden und der tschechische Erstligist und aktuelle Tabellenführer der Gambrinus Liga, AC Sparta Prag, haben sich in einem Testspiel in Pirna-Copitz 0:3 (0:1) getrennt. Die Tore vor den insgesamt 600 Zuschauern erzielten Vacha (0:1, 23.; 0:2, 53.) und Marecek (0:3, 64.).

Wie angekündigt, schickte Dynamos Cheftrainer Olaf Janßen eine Elf ins Rennen, die zum Großteil in den letzten Pflichtspielen nicht so viel Spielpraxis sammeln konnte oder in der 2. Bundesliga noch nicht zum Einsatz gekommen war. Zwischen den Pfosten begann Florian Fromlowitz. Die Viererkette bildeten von links nach rechts Thorsten Schulz, Toni Leistner, Adam Susac und Cheikh Gueye. Auf den Sechserpositionen agierten Marco Hartmann und Christoph Menz, auf die Außen beorderte Olaf Janßen Filip Trojan (gegen seine Landsleute als Kapitän) und Tobias Müller. Die Startelf komplettierten die beiden Spitzen Mickael Poté und Soufian Benyamina. Auf der Bank nahmen neben Markus Scholz, Marvin Stefaniak und Franz Pfanne mit U19-Kapitän Dominic Baumann und Patryk Domin von der U23 zwei Nachwuchs-Akteure Platz.

Mit fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Alexander Sather (Grimma) die Begegnung an und beide Mannschaften tasteten einander zunächst ab. Die ersten Chancen verzeichneten die Tschechen durch Krejci (4.) und Bednar (6., Distanzschuss), doch in derselben Reihenfolge vereitelten Leistner und Fromlowitz. In der achten Minute setzte Müller den ersten Schuss aufs Gäste-Gehäuse ab, den Stanek sicher entschärfte. In der Folge entwickelte sich eine Partie, die von Sparta leicht dominiert wurde, der jedoch auf beiden Seiten die ganz großen Szenen fehlten. Die Mannschaft von Trainer Vitezslav Lavicka deutete auf dem nassen Pirnaer Geläuf hin und wieder ihre technische Extraklasse an, ohne sich dadurch jedoch einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Zumindest vorläufig.

Denn eben jene technische Extraklasse war es dann, die dem Kapitän der weinroten Prager das 1:0 ermöglichte: In der 23. Minute nahm Lukas Vacha eine Ecke von rechts mit der linken Innenseite direkt und überwand Fromlowitz listig mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck. Wer das Tor von Mesut Özil für Arsenal London im Champions-League-Spiel gegen Neapel vor Wochenfrist gesehen hat, kann sich ein gutes Bild vom sehenswerten Treffer des Sechsers machen.

Wirklich bemerkenswert war bis zur Halbzeit dann nur noch der zunehmende Regen, der auf eine zunehmende Anzahl aufgespannter Regenschirme prallte. Auch die Gesänge der etwa 50 mitgereisten tschechischen Fans, deren stimmliches Übergewicht etwas stärker ausfiel als das ihrer Mannschaft auf dem nun tieferen Rasen, ließen unter den heraufgezogenen Kapuzen etwas nach. So ging es mit einem knappen Rückstand zum Pausentee.

Dynamo kehrte unverändert aus der Kabine zurück, bei den Gästen kam der Alt-Internationale Tomas Ujfalusi (HSV, AC Florenz, Atlético Madrid, Galatasaray Istanbul) für Brabec. Fromlowitz führte sich mit zwei sehenswerten Paraden gegen Sparta-Schüsse ein (47., 49.). In der 53. Minute wurde er jedoch eiskalt überrascht: Einen kurz ausgeführten Freistoß verwertete abermals Vacha sehr platziert aus der Distanz zur 2:0-Führung. Drei Minuten später nahm Trojan einen Ball von halblinks volley, doch Stanek war auf dem Posten. Indes nahm der Regen zu – und nun auch wieder die Gesänge der tschechischen Schlachtenbummler. Nach einer reichlichen Stunde spielten beide Teams mit Köpfchen. Zunächst war es Susac, der mit einem wuchtigen Kopfstoß an Stanek scheiterte. Im direkten Gegenzug markierte der eben eingewechselte Marecek ebenfalls per Kopf das 3:0 gegen die Laufrichtung von Fromlowitz (64.).

Kurz darauf zeichnete sich Dynamos Keeper mit einer starken Parade gegen Vacha aus und verhinderte einen echten Doppelschlag. Zwei Minuten später brachte Janßen Pfanne für Hartmann ins Dresdner Spiel, der sich auf der Sechs einfügte. In der 74. Minute kam dann auch Stefaniak zu seinem Einsatz, der Müller auf der rechten Bahn ersetzte. In der 81. Spielminute folgte Dominic Baumann mit seinem Debüt in der 1. Mannschaft. Er kam für Benyamina. Den Schlusspunkt setzten die Gäste durch Schick mit einem ebensolchen Schlenzer an den langen Pfosten (87.).

Ungeachtet der Niederlage war Cheftrainer Olaf Janßen mit dem Test sehr zufrieden: „Solche Spiele bringen einem Trainer maximale Erkenntnisse. Ich bin sehr zufrieden, dass wir auf den erwarteten spielstarken Gegner getroffen sind, der uns voll gefordert und den einen oder anderen Spieler auf den Boden der Tatsachen geholt hat“, resümierte Janßen unmittelbar nach der Partie. Am Samstag in einer Woche geht es in Sandhausen dann wieder um Zweitliga-Punkte. Euch allen ein schönes Wochenende!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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