saison20182019
06. Oktober 2018 // 20.49 Uhr

Ostderby sieht dramatisches Finale

Die SGD Dynamo Dresden spielt am Samstag remis beim 1. FC Magdeburg, das Ostderby endet 2:2 (0:2). Koné und Aosman brachten die SGD vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel fälschte Kreuzer, der das erste Tor durch einen schnell ausgeführten Einwurf eingeleitet hatte, einen Kopfball von Costly unglücklich und unhaltbar ab, in der Nachspielzeit markierte Bülter den Ausgleich.

Koné – der traf, für Aosman auflegte und im zweiten Durchgang am Lattenkreuz scheiterte – wurde zum tragischen Helden, weil er unmittelbar vorm Ausgleich einen an Möschl verwirkten Foulelfmeter vergab. Die Dramaturgie des Spiels – vor 23.024 Zuschauern in der ausverkauften MDCC-Arena, darunter 2.300 lautstarke Schwarz-Gelbe – war somit das genaue Gegenstück zum letzten Aufeinandertreffen, als die SGD in Magdeburg einen 0:2-Rückstand noch ausglich und den Aufstieg in die 2. Liga klarmachte.

Dynamos Cheftrainer Maik Walpurgis schicke eine gegenüber dem Heimspiel gegen Fürth auf zwei Positionen veränderte Startelf ins Rennen. Für Heise (Infekt) begann Kreuzer, außerdem stand Duljevic in der Anfangsformation – ursprünglich anstelle von Aosman, der jedoch kurzfristig ebenfalls in die erste Elf rutschte, weil Nikolaou mit Fußproblemen passen musste.

Die SGD erwischte einen perfekten Start. Koné wurde links von Kreuzer per Einwurf auf die Reise geschickt, düpierte drei Gegenspieler, ging in den Strafraum und knallte den Ball zur frühen Führung ins lange Eck (0:1, 7.). In der Folge verzeichnete Magdeburg ein leichtes Übergewicht, ohne zu klaren Chancen zu kommen. Stattdessen wusch Dynamo durch einen Angriff aus dem Lehrbuch nach. Über mehrere Stationen wurde der Ball nach vorn ins Zentrum getragen, Aosman spielte Pralle mit Koné und schlenzte den Ball technisch hervorragend mit der Innenseite ins linke Eck (0:2, 23.).

Bis zum Pausenpfiff hatten die Gastgeber offensiv zwar mehr Aktionen, fanden jedoch immer wieder ihren Meister in einer stabilen Dresdner Abwehr. Schubert bekam wenige Bälle aufs Tor, und wenn, dann war er stets auf dem Posten, wie gegen Hammanns Volleyschuss aus 20 Metern (30.) oder bei Costlys krummer Flanke, die er über die Latte wischte (44.).

Im zweiten Durchgang veränderte das Spiel seinen Charakter, weil die Hausherren nun spürbar mehr Druck entwickelten und die Sportgemeinschaft zu selten Entlastung schaffen konnte. Der eingewechselte Bülter hätte unmittelbar nach Wiederanpfiff schon den Anschluss machen können, wurde aber noch von einem Schwarz-Gelben gestört und fand bei seinem Schuss aus kurzer Distanz seinen Meister in Schubert (46.).

Dynamos Nummer eins musste in der Folge immer häufiger eingreifen, und tat das mit Bravour, so bei Türpitz‘ Distanzschuss (48.) und bei vielen Flanken und hohen Bällen aus dem Halbfeld, die er festmachte. Als die Kugel nach einem ruhenden Ball am langen Pfosten herunterfiel, war Dynamos Keeper jedoch machtlos: Costly drückte den Ball mit dem Kopf Richtung Tor, Kreuzer musste hin und fälschte unhaltbar ab (1:2, 60.).

Sechs Minuten später brachte der eingewechselte Berko den Ball links von der Grundlinie hoch an den zweiten Pfosten, Koné war mit dem Kopf zur Stelle – und drückte den Ball ans Lattenkreuz.

Dann tankte sich Koné in die Box und kam nach einer Berührung zu Fall, doch FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe fand den Bewegungsablauf des Stürmers wohl zu theatralisch, weil er statt auf Elfmeter zu entscheiden Gelb zückte und Koné verwarnte. Kurz davor hatte auch Ebert schon einen Karton gesehen, Dynamos stellvertretender Kapitän wird somit im Sachsenderby gegen den FC Erzgebirge fehlen.

Weiter blieb die schwarz-gelbe Hintermannschaft um den starken Hartmann gefordert, zu selten zirkulierte das Leder in den Reihen der SGD.

Knifflig die Szene nach 74 Minuten, als der schnellere Koné gegen Erdmann ins Laufduell ging, dabei abermals zu Fall kam. Koné wäre frei durch gewesen, aber Gräfe sah kein Foul und ließ weiterlaufen.

Kurz vor Schluss feierte Gonther nach langer Verletzungspause sein Comeback, kam für Kreuzer ins Spiel (86.). Dann setzte der ebenfalls eingewechselte Möschl zwei starke Akzente. Erst knallte er die Kugel aus rund 20 Metern platziert aufs Tor, Brunst musste sich strecken, um den Ball um den Pfosten zu kratzen (89.). Dann ging er nach Zuspiel von Koné im Strafraum ins Dribbling und wurde von Rother gelegt – Elfmeter Dynamo. Koné, der zuletzt zweimal vom Punkt erfolgreich war, übernahm wieder die Verantwortung – und verschoss rechts vorbei (90.+1).

Dann schrieb der Fußball wieder eine dieser Geschichten, als Bülter im direkten Gegenzug das 2:2 erzielte, kurz darauf war Feierabend.

Wer am Samstag in Magdeburg dabei war, ist wieder dazu aufgerufen, an der Umfrage des Fanprojekts Dresden teilzunehmen, um die Rahmenbedingungen rund um das Spiel mit allen beteiligten Partnern auswerten und verbessern zu können. Hier geht es direkt zum Fragebogen. Danke euch!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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