saison20192020
27. August 2019 // 12.24 Uhr

Zwei Punkte liegengelassen

Die SG Dynamo Dresden trennt sich am Freitagabend 0:0 vom SV Darmstadt 98. Vor 14.610 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor war die SGD das dominante Team mit klarem Chancenplus. Jeremejeff verzeichnete die beste Gelegenheit, scheiterte im zweiten Durchgang jedoch am Innenpfosten.

Dynamos Cheftrainer Cristian Fiel schickte dieselbe Startelf ins Rennen, wie am vergangenen Sonntag zuhause gegen Heidenheim.

Den ersten Torabschluss hatte die SGD durch Ehlers. Der Abwehrchef eroberte an der Mittellinie den Ball, bekam die Kugel wieder und zog aus 17 Meter ab, zielte ein wenig zu hoch (8.). Noch in derselben Spielminute dann Mehlem mit einem ersten Versuch aufs Dresdner Tor, ohne Broll vor Schwierigkeiten zu stellen.

Nach 13 Minuten brannte es nach einem Ballverlust am gegnerischen 16er urplötzlich lichterloh vor Brolls Kasten. Dynamos Keeper löschte stark gegen Dursun, der nach flacher Eingabe von rechts aus kurzer Distanz abdrückte – die Abseitsfahne ging dann noch spät nach oben. Darmstadt spielte tief gestaffelt und suchte dann das schnelle Umschaltspiel.

Hollands Schuss aus 20 Metern war dann zwar hart, aber unplatziert, wieder konnte Broll zupacken (18.). Auf der anderen Seite versuchte sich Horvath aus 17 Metern, brachte SVD-Keeper Stritzel aber noch nicht ins Schwitzen (22.); ebenso wenig wie Jeremejeff, dessen Versuch aus 19 Metern zentral drei Fußbreit vorbeiging (25.).

Darmstadts Stritzel musste dann das erste Mal richtig hin, als Jeremejeff per Kopf auf Atik verlängerte, nachsetzte und die Kugel wiederbekam, aber einen Schritt später als der Keeper am Ball war (26.).

Als ein Schwarz-Gelber 22 Meter zentral vorm Tor gelegt wurde, hatten automatisch alle Dresdner den letzten Sonntag im Kopf. Ebert trat an – und legte den Ball diesmal einen halben Meter zu weit nach links (38.). Im Gegenzug konnte Dursun aus 19 Meter draufhalten und schob das Spielgerät flach vorbei (39.).

Dann die schönste Szene der ersten Halbzeit – wenn man vom fehlenden Ertrag absieht. Horvath chipte den Ball links am 16er herrlich auf Jeremejeff, der mit viel Übersicht per Kopf auf Atik tropfen ließ. Dynamos Nummer 28 brachte die Kugel aufs Tor, aber Stritzel zeigte eine Glanzparade und lenkte das Leder über den Querbalken. Zwar ging die Fahne dann nach oben, aber diese Entscheidung hätte wohl kaum standgehalten, weil Jeremejeff sich auf gleicher Höhe befunden hatte (40.).

Kurz vorm Halbzeitpfiff noch einmal die Sportgemeinschaft. Löwe flanke links von der Grundlinie, am zweiten Pfosten drückte Horvath den Ball in Bedrängnis vorbei (45.).

Unverändert schickte Cristian Fiel seine Mannschaft in den zweiten Durchgang. Und auch hier zog die SGD die erste gute Gelegenheit, als Wahlqvist nach Kopfballverlängerung am zweiten Pfosten gut spekuliert hatte, aber aus spitzem Winkel zu hoch zielte (55.).

Die Gastgeber boten bis hierhin wenig an und kamen erst nach mehr als einer halben Stunde zur nächsten nennenswerten Chance, als Palsson nach einer Flanke von links am zweiten Pfosten zum Kopfball kam, aber den Ball aus wenigen Metern vorbeidrückte (63.). Auf der anderen Seite rauschte Jeremejeff in eine klasse Flanke, kam aber am rechten Fünfmeterraumeck nicht richtig hinter den Ball (65.), wieder drüben vorm Dynamo-Kasten tankte sich der SVD mal zur Grundlinie, der Ball kam flach vors Tor, Müller räumte ab (66.).

Das Bild auf dem Rasen immer dasselbe: Dynamo machte das Spiel, wurde aber kaum zwingend, Darmstadt suchte sein Heil in der Defensive und agierte nach vorn oft ungeschickt oder blieb schlicht in der gut arbeitenden Dresdner Hintermannschaft hängen. Nach exakt 74 Minuten landete die Kugel dann endlich im Kasten der Heimmannschaft, aber Jeremejeff war bei Klingenburgs Zuspiel aus dem Abseits gestartet. Dann Darmstadt nach ruhendem Ball, Mehlem verfehlte das Ziel nach einem Eckball knapp (75.).

Die Schlussphase lief, und die SGD versuchte es weiter. Der eingewechselte Stor schnappte sich die Kugel in der eigenen Hälfte, ging 15 Meter und spielte einen Zuckerpass auf Jeremejeff. Der Schwede behauptete sich robust im Eins-gegen-eins und blieb vor Stritzel cool – aber der Ball klatschte an den Pfosten (81.). Es war zum Haareraufen.

So musste die SGD auch weiter um den einen Zähler bangen, aber bis auf eine Halbchance nach einem Kopfball wurden die Gastgeber nicht mehr vorm Dresdner Tor vorstellig (87.), während Stritzel sich nach dem Pfund von Burnic aus 20 Metern noch mal mächtig strecken musste (89.).

Und auch in der Nachspielzeit klappte es nicht, als Jeremejeff im 16er den Pass von Stor nicht mitnehmen konnte (90.+3).

Das Fazit war schnell geschrieben – die SGD machte vieles richtig, und ließ zwei Punkte liegen.

Am Samstag, dem 31. August, trifft die SGD im Rudolf-Harbig-Stadion auf den FC St. Pauli. Anstoß zum 5. Spieltag ist um 13 Uhr.

Wer am Freitag in Darmstadt dabei war, ist wieder dazu aufgerufen, an der Umfrage des Fanprojekts Dresden teilzunehmen, um die Rahmenbedingungen rund um das Spiel mit allen beteiligten Partnern auswerten und verbessern zu können. Hier geht es direkt zum Fragebogen. Danke euch!

Dies ist eine migrierte News einer früheren Website-Version der SG Dynamo Dresden. Wir bitten um Verständnis, dass es aus technischen Gründen möglicherweise zu Fehlern in der Darstellung kommen kann bzw. einzelne Links nicht funktionieren.


 

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